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Anibiotikadauerbehandlung bei hohem Aspirationsris...

Dr. ...
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Anibiotikadauerbehandlung bei hohem Aspirationsriskiko?

Ich arbeite mit neurologischen Patienten, die aufgrund zentraler Defekte unter Schluckstörungen leiden. Alle bekamen eine PEG o. PEJ. Nach sprachtherapeutischer Schluckuntersuchung wird jeweils die aktuelle Schluckstufe, ergänzt durch die endoskopische Schluckuntersuchung , bestimmt. Immer wieder kommt es zu Mikro/makroaspiationen, die in der kKinik gut beobachtbar und schnell therapierbar sind. Wie aber behandeln, wenn diese Patienten nach Hause entlassen werden . Denkbar wäre eine p.o. Anibiotikakombination, die die Mischflora erfaßt. Kostengünstig ist dies sicher nicht- erspart ggf. jedoch schwere Verläufe mit ITS Aufenthalten. Gibt es Erfahrungen hierzu? Welche Kombination bietet sich an?

Diskussion

3 Ärzte beteiligen sich an dieser Diskussion, 27 Ärzte verfolgen diese Diskussion
Dr. ...Dr. ...
Allgemeine Psychiatrie

Lieber Kollege,

Zumindest einige Ihrer Fragen werden unter folgendem Link beantwortet: http://www.info-neurologie-psychiatrie.de ... 3.php evtl. findet sich dort auch Weiterführendes.
MfG

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Innere Medizin (ohne Schwerpunkt), Augenheilkunde

Ein komplexes Problem, schwierig zu handeln!
Für die Planung und Durchführung von Studien zur Beherrschung von komplizierenden Infektionen der Amungsorgane bei Strokepatienten sollte man doch einen internistischen Infektologen bemühen - in Berlin Prof Suttrop, Klinik f. Infektologie und Pneumologie der Charite.
Aspirationspneumonie ist für mich in erster Linie die Aspiration nach Reflux von Meterial aus dem oberen Intestinaltrakt, weiter Aspiration von Sekret aus der Nase oder der Mundhöhle.Man bedenke auch das hohe Risiko durch ambulant erworbene Pneumoniekeime bei älteren Menschen und bei Strokepatienten die Gefahr einer nosokomialen Infektion auf der Stroke-Unit. Jede Ursache erfordern einen anderen therapeutischen Ansatz. Der Nutzen einer sogenenannten antibiotischen Prophylaxe ist bislang nicht evident.
Bekommen Strokepatienten eigentlich frühzeitig und ausreichend lange eine prophylaktische Gabe von Proteonenhemmern(PPH)?

Dr. ...Dr. ...(1)
FA für Allgemeinmedizin, Allgemeine Psychiatrie

Stroke Patienten werden allesamt mit PPI behandelt bis auf diejenigen, die PLAVIX etc, zur Sekundärprophylaxe erhalten. Hier scheint es unerwünschte WW zu geben, die die Wirksamkeit von PLAVIX vermindern. Somit mediziert man diese Kandidaten mit einem H2 Blocker.

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Dem Beitrag wurde folgendes Fachgebiet zugeordnet:
Innere Medizin,

Dem Beitrag wurden folgende Schlagwörter zugeordnet:
aspirationspneumonie, antiotikaprophylaxe

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letzte Änderung: 18.11.2011 0:04