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Atemnot

Dr. ...
Dr. ...
Zahnmedizin
Bewertung:


Atemnot

Eine Patientin 55 Jahre leidet seit einer Woche unter nächtlicher Atemnot. Sie ringt nach Luft. Tatsächlich bekommt sie aber Luft, die Lippen werden nicht blau. Sie hat das Gefühl, als ob im Bereich des Kelhkopfes eine Verengung wäre. Tagsüber besteht deratige Symptomatik nicht.
Wer kennt die Ursachen für diese Atemnot oder hat damit Erfahrungen ?

Diskussion

21 Ärzte beteiligen sich an dieser Diskussion, 251 Ärzte verfolgen diese Diskussion
2 von 3 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Allgemeinmedizin

Handelt es sich denn um Atemnot oder um ein EngeGEFÜHL?
Im zweiteren Falle wird es ein Globus hystericus sein, der, wohl dann auch neben vielen anderen Problemen, der Patientin den nächtlichen Schlaf raubt!

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Orthopädie und Unfallchirurgie

Globusgefühle könne bei Verspannungen der Nackenmuskeln um C 3 auftreten, sog. vegetative Trigger. Nachts sollten tonische Muskeln entspannen, gelingt das nicht, können sie triggern.
Th: Z. B. klassische Massage, Wärme, manuelle Therapie, Myotonolytika wie Ortoton oder bei Stress Tetrazepam.

mfg hgb

2 von 3 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin, Allgemeinmedizin

Schon mal die Schilddrüsenwerte bestimmt?

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Allgemeinmedizin

Diese Symptomatik, eventuell noch gepaart mit Palpitationen werden Sie bei Frauen dieses Alters häufig erzählt bekommen (klingt nach Klischee, ist aber so).Dahinter kann sich wie oben erwähnt natürlich die Schilddrüse verbergen (nicht selten mit Hashimoto-Thyreoiditis) oder Umstellungen im Hormonsystem.Die Beschwerden treten oft beim Einschlafen auf, wenn das Vegetativum von Sympathikus auf Parasympathikus umschaltet. Bei sensiblen Personen kommt es dann möglicherweise auch zu irgendwie gearteten Herz-Kreislaufstörungen.

1 von 3 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Allgemeinmedizin

Das müsste dann aber eine höhergradige Struma sein, die solche Beschwerden verursacht! Hier wäre erstmal Palpation des Organs sinnvoll und bei Normbefund wieder ein Laborröhrchen gespart!

2 von 4 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin, Allgemeinmedizin

Aber gerade oben erwähnte Hashimoto-Thyreoidtis geht nicht mit einer Struma einher. Ich finde, hier sollte zur Diagnosefindung schon mal ein Röhrchen für TSH und fT3 und fT4 investiert werden.

0 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Allgemeinmedizin

Besserung , wenn sich die Patientin aufrichtet ?
Nächtliche pulmonale Obstruktion wäre möglich, Versuch mit Formoterol -Inhalation abends könnte dann Linderung verschaffen. ggf. pumolog. Vorstellung mit der Frage nach bronchialer Hxperreagibilität u./o. extrathorakale Strömungsbehinderung.
Arterielle Hypertonie ? Orthopnoe ? Cardiale Situation ?

2 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Zahnmedizin

Vielen Dank für die bisherigen Kommentare!

Weitere Inormationen beschreiben die Symptomatik näher:

Hauptursache für das Aufwachen ist ein ausgeprägter Husten, der allerdings unproduktiv ist. Ihr Problem ist es, die Luft einzuatmen, wie ein inspiratorischer Stridor mit deutlichen Geräusch. Wird erst besser, wenn Pat. den Kopf extrem nach hinten überstreckt.

2 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeine Psychiatrie

Schon mal an eine retrosternal liegende Struma gedacht? Wie sehen die SD-Werte denn aus? Sono der SD sollte in jedem Fall gemacht werden. Für hysterisch getönte Beschwerden wäre eine geauerer psychiatrische Anamnese hilfreich. Aktuelle Konflikte? Partnerschaftskonflikt?

2 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Allgemeinmedizin

Nächtlicher Reizhusten, gerade bei einer 55-Jährigen, kann mit einem Zusammenbruch der neurotischen Abwehr zusammenhängen und eine schwere tiefenpsychologische Ursache haben, z. B. Mißbrauch. Häufig tritt das "aus heiterem Himmel" auf mit allgemeiner völliger Ratlosigkeit.
Die "schulmedizinische Mühle" gibt eine Fülle von Möglichkeiten her, die alle etwas hergeben können.
Mein Weg wäre testhalber etwas Opipramol (50-100mg)abends und eine tiefenpsychologische Evaluation.
Schon mehrere derartiger Patienten wurden von mir erfolgreich behandelt mit moderner Hypnose, viele leider erst nach langen Odysseen durch die o. a. Mühle.

1 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin, Kinderkardiologie

Wie ist denn der sonstige Fitnesszustand der Patientin?

Die Beschreibung könnte auch auf ein Asthma cardiale zutreffen, ausgelöst durch Rückwärtsversagen mit Lungenstauung. Nächtlicher Husten mit Orthopnoe wäre typisch.

Gibt es irgendwelche Anzeichen für eine Herzinsuffizienz?

(Das Engegefühl wäre dann sicher eher psychogen als Erklärung der Patientin für Ihre Atemnnot ausgelöst)

Viele Grüße!

3 von 4 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Erwachen mit Husten spricht für einen Gastro-Laryngealen Reflux - ph-Metrie!

Viele Grüße, C.S.

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie

Nach Ausschluss einer org. Ursache an Panikattacken denken.

2 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

warum guckt Ihr nicht erstmal rein? laryngoskopisch sieht man meistens eine Zungengrundhyperplasie, die durch einen relativ banalen Infekt akut Druck von ventral auf die Epiglottis ausübt- das kann dann auch obstruktive Apnoen auslösen
kassenärztliche Grüße, g-h b

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Pathologie

Wenn die Symptomatik ausschließlich nachts auftritt, also nicht bei körperlicher Anstrengung (Herzinsuffizienz), eine Bettfederallerdie ausgeschlossen ist und keine Struma vorliegt, keine Zyanose beim Gefühl der Atemnot auftritt, dann könnte es am ehesten eine noch weitgehend unbewußte Angsterkrankung sein. Ich empfehle dazu die Überweisung zu einem tiefenpsychologisch oder psychoanalytisch ausgebildeten Kollegen zur Abklärung.

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Allgemeinmedizin

Kann mich nur dem Kollegen Schulz und Saueressig anschliessen.
Ausschluss organischer oder gar lebensbedrohlicher Ursachen ist ja schön und gut - aber Anamnese ist doch sehr hinweisend auf Panikattacken.
Also ist das der erste Therapie-versuch.
Natürlich würde ich mir den Luxus gönnen, noch einige Fragen mehr zu stellen.
Freundliche Grüsse,

1 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Symptome sprechen für VCD-Syndrom/Reflux oder Laryngospasmus.HNO Arzt hinzuziehen, der kann mal reinschauen.
Gruß an die Allgemeinmediziner.

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FÄ für Allgemeine HNO

Laryngitis posterior, Atemnot durch Reflux im Liegen aus Ösophagus hervorgerufen

Dr. ...Dr. ...
Allgemeine HNO

Klingt stark nach VCD, vocal cord dysfunction, siehe dort

0 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Pulmologie, Pulmologie (KuJ)

zur Abklärung der Wichtigkeit nach:
Klin DU, Spirometrie, HNO Laryngoskopie, VCD?, (Laryngitis posterior?, GERD? Struma klin Ausschluß, Schlafapnoe Anamnese OSAS ??, Card Situation ?
Weiterführend: RÖ Halsorgane, US Schilddrüse. Labor TSH, Gastroskopie (pH-metrie), Bronchoskopie (Trachealkollaps ?

Dr. ...Dr. ...
Pulmologie

Am ehesten liegt ein schnarch-assozierter Reflux vor, oder auch eine Schlafapnoe,
eine VCD hätte auch tagsüber(vor allem da) Beschwerden, das gleich gilt für einen Fehlabgang der Halsgefäße und eine retrosternale Struma . Ersuche also, nach einer Spirometrie+einem Lungenröntgen, bald eine Schlafapnoemessung durchführen zu lassen.

Dr. ...Dr. ...
Allgemeine HNO, Allgemeinmedizin, Sportmedizin

Die Patientin sollte evtl. einer nächtlichen Polysomnographie unterzogen werden, um ein obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom abzuklären. Ursache dafür kann aber auch eine plötzlich allergische Symptomatik auf ein Medikament, ein heftiger Reflux oder ein Fremdkörper sein.

2 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Pulmologie

Liebe Kollegen,

vielleicht ist es hilfreich, darauf hinzuweisen, dass die Frage im Juni 2008 gestellt wurde, also vor mehr als 1/2 Jahr...

Gibt es die Möglichkeit, Diskussionen zu schließen, damit wir uns nicht monatelang den Kopf über eine Fragestellung zerbrechen, die den ursprünglichen Autor überhaupt nicht mehr interessiert? Dies ist in anderen Foren möglich.

2 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Pulmologie

Sehr gute Idee die Diskussionsrunde nach einer best. Zeit zu schließen. Bin außerdem dafür, dass fragestellenden KollegInnen eine Antwort direkt zugestellt wird und diese sich --nicht nur 1x wie hier passiert--über den Erfolg der vorgeschlagenen Massnahmen äußern. So und nur so lernen auch wir Ideenproduzenten.

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Allgemeine HNO, Innere Medizin (ohne Schwerpunkt), Kardiologie, Pulmologie, Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Pathologie,

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atemnot

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letzte Änderung: 18.11.2011 0:04