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Behandlung bei Beinvenenthrombose

Dr. ...
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Behandlung bei Beinvenenthrombose

Wie würden Sie eine tiefe Beinvenenthrombose (ohne Phlegmatie) behandeln?

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1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Innere Medizin

Tiefe Beinvenenthrombosen des Unterschenkels ohne irgendwelche Komplikationen können ambulant behandelt werden, wobei ich eine Heparinisierung mit NM-Heparin nach Gewicht z.B. 2 x MONO-EMBOLEX 8000 IE sc. oder entsprechend CLEXANE 60-80000 IE bzw. FRAGMIN usw.durchführe (kann eigentlich nach kurzem Zeigen jeder Pat. selbst durchführen oder entsprechend e. Angehöriger); ferner sollte e. Pütterverband (Kompressionsverband) bis zum Abschwellen am Unterschenkel getragen werden. Bei stabilem Unterschenkel-Umfang kann dann ein US-langer Kompressionsstrumpf der Klasse II getragen werden. Die NM-Heparinisierung sehe ich je nach Klinik und Kontrollmöglichkeit (Doppler-US) für 2-4 Wochen vor. Bei einer Beinvenenthrombose mit Einbeziehung der V.poplitea oder noch höher evtl. mit floatendem Thrombus in der Phlebographie sollte initial stationär behandelt und eingestellt werden. Danach wäre die MARCUMAR- oder eine NM-Heparin-Therapie erforderlich, unterstützt von einer Kompressionsbehandlung des entsprechenden Beines in der Regel für ca. 6 Monate, bei schon erfolgten Lungenemboilien bis zu 1 Jahr. ASS sollte nicht als Prophylaxe oder Therapie gewählt werden, da es keinen Einfluß auf den venösen Gefäßschenkel, sondern nur auf den arteriellen Schenkel hat. P.S. Solche Therapien sollte man sich bezügl. Regressandrohung als Praxisbesonderheit vermerken.
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Dem Beitrag wurden folgende Fachgebiete zugeordnet:
Innere Medizin (ohne Schwerpunkt), Angiologie,

Dem Beitrag wurden folgende Schlagwörter zugeordnet:
beinvenenthrombose, behandlung, phlegmatie

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letzte Änderung: 18.11.2011 0:04