Borreliendiagnostik
60-jährige,sportliche,internistisch absolut beschwerdefrei Frau ,geht wegen einer über 10 Jahre bestehender Daumengrundgelenksarthrose zum Orthopäden--es könnten auch die Zecken sein!
Obwohl die Patientin keine hatte,wird Diagnostik gemacht und ein auf 49 erhöhtes IgG gefunden.Das IgM ist mit 8 im Normbereich.Es werden auch noch diverse Immunoplots bestimmt,die alle positiv,oder sogar stark positiv sind-ohne Quantifizierung.Das Labor empfiehlt dringend eine Antibiotikatherapie durchzuführen,um eine drohende Neuroborreliose abzuwenden.
Jetzt benötige ich dringend Hilfe!!
Spätestens bei dem normalem IgM hätte ich bei der beschwerdefreien Frau die Diagnostik beendet und die IgG als abgelaufene Serumnarbe abgetan.
Muß ich jede bestehende IgG-Erhöhung zur Freude der Labore weiter abklären??
Gibt es eine zuverläßige Diagnostik-Leitlinie??
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