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Euthyreote Immunthyreoiditis >> Frage der therapeu...

Dr. ...
Bewertung:


Euthyreote Immunthyreoiditis >> Frage der therapeutische Konsequenzen bei steitig ansteigenden Autoantikörpern

Welche therapeutischen oder diagnostische Konsequenzen ergeben sich aus folgendem Befund:

Männlich, 55 Lj. , keine Vorerkrankungen, zufällige Auffälligkeiten im Rahmen eines Check-up

Im Laufe von ca. 5 Jahren progredient ansteigende SD-AAK
Aktuell TAK : 1033 IU/ml (< 40)
MAK (TPO): 74,2 IU/ml (< 35)

TSH-Rezeptor-AAK (TRAK) nicht nachweisbar
TSH, FT3, FT4 im mittleren Normbereich

SD-Sonographie unauffällig

Sonstige Laborchemie ( Incl. BSG/CRP) ohne Auffälligkeiten

Klinisch ohne sonstige Befunde. Keine Beschwerdesymtomatik.

Vielen Dank für einen Rat.

Diskussion

3 Ärzte beteiligen sich an dieser Diskussion, 33 Ärzte verfolgen diese Diskussion
1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Innere Medizin, Pathologie

Die TPO-Antikörper sind nur leicht positiv, was häufig vorkommt ( bei AIT betragen sie meist über 150 bis 1000 ). TAK bestimme ich bei der Suche nach einer AIT nicht mehr. Das Sono zeigt keine Hinweise auf eine Entzündung der Pat. ist euthyreot. Ich halte ihn für Schilddrüsen-gesund und würde das TSH allenfalls in jährlichen Abständen kontrollieren (sonst nichts), um, da nun mal ein auffälliger Wert vorliegt, die Entwickung einer eventuellen Hypothyreose nicht zu verpassen.

Dr. ...Dr. ...(2)
FA für Innere Medizin (ohne Schwerpunkt)

Die Spezifität der Autoantikörper ist gering, daher besteht bei unauffälliger Sonographie und unauffälligen Hormonspiegeln kein therapeutischer Handlungsbedarf, wohl aber ein diagnostischer, in dem Sinne, dass der TSH-Spiegel regelmäßig kontrolliert werden sollte (ich würde sechsmonatlich empfehlen).

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Physiologie, Pharmakologie und Toxikologie

Bei Auftreten von Autoantikörpern gegen die Schilddrüsenperoxidase (TRAK) immer nach chronischen eitrigen
Herden Suchen (Zähne,Genitale....) denn die Granulozytenperoxidase ist der SD-Peroxidase sterisch ähnlich und es könnte grade der erste Schritt in eine generalisierte Autoimmunerkrankung getan werden.

(Arbeitshypothese: dauerhafte Massive Freisetzung von GPX aus untergehenden Granulozyten ohne ausreichende antioxidative Kapazität führt dazu, das das Immunsystem diesen Müll wegräumen muss....)

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Dem Beitrag wurden folgende Fachgebiete zugeordnet:
Innere Medizin (ohne Schwerpunkt), Endokrinologie und Diabetologie, Allgemeine Pharmakologie, Immunologie,

Dem Beitrag wurde folgendes Schlagwort zugeordnet:
immunthyreoditis

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letzte Änderung: 18.11.2011 0:04