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Familie und Beruf

Dr. ...
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Familie und Beruf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich suche immer noch nach dem goldenen Weg
Familie sprich Kinder und Beruf gleich gerecht zu werden und alles gut zu organisieren. Mich würden Ihre Erfahrungen, die Sie gemacht haben sehr interessieren.
Wie schafft Mann oder Frau das?
lb Gruß Alpine

Diskussion

10 Ärzte beteiligen sich an dieser Diskussion, 152 Ärzte verfolgen diese Diskussion

Abstimmungsergebnis

Haben es Alleinerziehende immer noch schwerer eine Anstellung zu finden, als "andere Kollegen"?

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1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeinmedizin

Schade, viele lesen meinen Artikel aber keiner traut sich was zu schreiben. Ich freue mich, daß ich - alleinerziehend mir 2 Kleinkindern- jetzt eine Stelle gefunden habe, eine Stelle die es mir wahrscheinlich ermöglicht mich auch um die Kinder zu kümmern. Klasse ich habe bei der Einstellund nur gute Erfahtungen als Mutter u Ärztin gemacht.

1 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Anästhesiologie allgemein, Allgemeinmedizin

Sehr geehrte Frau Kollegin, ich halte es für wünschenswert, dass auch Kolleginnen und Kollegen als Alleinerziehende eine Anstellung finden. Schwierig wird es allerdings, wenn es sich um eine Weiterbildungsstelle handelt! Die Zeit bis zur Erlangung des Facharzttitels wird ganz sicher entsprechend verlängert sein, da sich aus ethischen Gründen eine Rücksichtnahme auf die familiäre Situation verbietet. MfG L. Pilgenröder

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeinmedizin

Lieber Kollege Pilgenroeder, ich verfolge weiter mein Ziel Fachärztin zu werden. Zum Anfang werde ich natürlich nur eine halbe Stelle annehmen können, aber dafür habe ich nach meinem Arbeitstag zwei Jungs, die auf mich warten und mit denen ich viel Spaß habe, das ist mir eine verlängerte Facharztausbildung wert. Kinder groß zu ziehen, ihnen ein Vorbild sein ist eine wundervolle Aufgabe. Vor allem das ist ein Job, in dem man wirklich UNERSETZLICH ist. Da ich aber auch mit Leib und Seele Ärztin bin, will ich auch Fachärztin werden. Ich werde das schon schaffen!!! Wenn dann noch die Kinder geraten, denke ich habe ich mein Lebensziel erreicht. lb G. Alpine

4 von 4 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FÄ für Allgemeinmedizin

Liebe "Alpine", die Erfahrung, alleinerziehend zu sein, kennen Sie ja schon. Die Erfahrung, lange Jahre in einem wunderbaren, aber konsumierenden Beruf zu arbeiten, werden Sie noch machen. Mein Mann wollte nach 13 Jahren Praxisalltag die Belastungen des fordernden Landarztberufes seiner Frau und den ständigen wirtschaftlichen Druck durch Honorarschwund und Regresse nicht mehr aushalten und hat sich von mir und meinem stressigen Beruf getrennt. Auch unsere Kinder (aktuell 9 und 12 Jahre alt) finden die Ganztags-Abwesenheit ihrer Mama nicht wirklich toll und beklagen sich häufig, weengleich sie verstanden haben, dass man eine Praxis nicht halbtags betreiben kann. Deshalb mein Tip: selbstverständlich Fachärztin werden! Und anschließend entweder im sicheren Angestelltenverhältnis oder allenfalls als Partner mit reduzierter Stundenzahl in einem größeren Verbund (Gemeinschaftspraxis/MVZ) arbeiten! Die Selbständigkeit ist ein gefräßiges Tier, das einen leicht auffrisst! Viel Erfolg und viel Freude mit Ihren Buben wünscht Ihre Kollegin aus der Pfalz.

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeinmedizin

liebe Kollegin Becker ich kenne die stressigen Seiten unseres Berufes sehr gut. Ich bin vorher in der Chirurgie tätig gewesen, da waren 70 - 80 Stunden pro Woche keine Seltenheit. Aber ich habe Ihren Kommentar als sehr hilfreich empfunden. lb. Gruß Alpine

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeine Psychiatrie

Liebe Kollegin Alpine,

Stimmt, ich hab mich nicht gleich getraut....
Aber nun: Ich war im dritten Monat schwanger, als ich mein letztes Examen gemacht habe. Ich erwarte grade mein zweites Kind (mein erstes ist erst 9 Monate)und war die erste Zeit auch alleinerziehend (was sich nun zum Glück grad ändert).
Ich bin seit ca. 5 Monaten geringfügig "im medizinischen Bereich" beschäftigt, mache keine Arbeit in der Klinik, sondern zu Hause vor dem Computer.
Wenn das zweite Kind eineinhalb ist, habe ich vor mich für eine Halbtagsstelle in der Psychiatrie zu bewerben. Ich höre immer wieder, dass Halbtagsstellen zunehmend angeboten werden und ein familienfreundliches Arbeiten von Klinik zu Klinik unterschiedlich ist, aber durchaus existiert. Ich weiß, dass ich für meinen Facharzt sicher viel länger brauchen werde, aber das ist mir egal, schließlich hab ich parallel Zeit mit meinen Kindern, was ich sehr genieße und kann zusätzlich noch tun wofür ich mich entschieden habe und wofür ich ja lange genug studiert habe. Das kommt mir eigentlich viel ausgeglichener vor, als den ganzen Tag in der Klinik zu sein und abends völlig fertig nach Hause zu kommen (so geht es zumindest den meisten jungen Kollegen, die ich kenne).
Ich freue mich darauf arbeiten zu können und hoffe einfach darauf dies an einem menschlichen, familienfreundlichen Arbeitsplatz tun zu können. Ich weiß, ich stehe noch nicht da, wo Sie schon stehen und manches, was ich schreibe, mag etwas naiv klingen. Dennoch.
MfG

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeinmedizin

liebe Kollegin Keller, ich habe ich sehr über Ihren Beitrag gefreut. Ich finde es toll, wie Sie so mutig drauf zugehen.
Ich bin der Meinung eine Medizin ohne Ärztinnen ist ärmer....
Ich würde mich gerne mit Ihnen per e-mail schreiben, vielleicht kann man ja mal Tipps geben.... liebe Grüße Alpine

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeine Psychiatrie

Sehr gerne!
Aber wie machen wir das....?
Einen privaten Chatraum zum E-mailadressen austauschen haben die hier noch nicht, oder?
ich überleg mal.

Lieben Gruß

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeinmedizin

liebe Kollegin Keller, ich habe Ihnen meine priv. e-mail-adresse über das esanum-team zusenden lassen, und los gehts.....
Alpine

3 von 3 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FÄ für Allgemeinmedizin

Liebe Kollegin Alpine,
natürlich hat mich Ihre Frage sehr bewegt.
Nach fast 35 Praxisjahren in meiner Allgemeinpraxis bin ich nun im letzten Jahr.
4 Kinder habe ich, teilweise allein erziehend, aber seit vielen Jahren jetzt nicht mehr, grossgezogen. Sie sind alle "geraten", was mich weniger mit Stolz, als mit tiefer Dankbarkeit erfüllt.
Was ich Ihnen sagen wollte: Einen ganz und gar konfliktfreien Weg für berufstätige Mütter gibt es nicht, aber in eigener Praxis hat man immerhin (abgesehen von wirklichen Notfällen) viel Freiheit, die Sprechstunden und Routine-Hausbesuche sich selber einzuteilen. Ist dann die Praxis im Haus (so wie bei mir), dann haben Sie, auch wenn Sie arbeiten) immer ein wachendes Auge auf die Jugend und diese die Möglichkeit, Mama ziemlich schnell sprechen zu können, wenn es die Situation erfordert.
Ausserdem ist es ganz wichtig,wenn keine Oma da ist (so wie bei mir), eine wirklich gute Frau zu finden, die für ca. 4-5 Stunden "im Haus" ist, und/ oder zu der Sie die Kinder bringen können, wenn ein Notfall eintritt.
Das kostet viel Geld, aber ich habe mir damals immer gesagt: Lieber länger Praxis und Haus abzahlen, als bei der Betreuung der Kinder sparen. Es hat sich gelohnt. Das Privileg einer Arbeit "im Haus" für eine Ärztin, ist einfach unschlagbar.Ich möchte Ihnen Mut machen, als Ärztin- und Mutter zu arbeiten. Ihre Familienerfahrung wird auch vielen Patienten helfen, weil Sie wissen, wovon Sie reden. Und Sie wissen ja: Kinder brauchen die permanente Liebe und Solidarität der Mutter. Aber sie brauchen nicht die ständige Anwesenheit. Einen goldenen Weg gibt es nicht, aber einen gut " gehbaren" Weg, den gibt es. Das wünsche ich Ihnen von Herzen.

2 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie

Liebe Kollegin "Alpine",

ich hab's auch geschafft, 3 Kinder zu haben (mittlerweile alle im Teenageralter) und beruflich am Ball zu bleiben. Einfach war es nicht, und aktuell lege ich eine berufliche Pause ein, weil ich über das Eine oder Andere noch mal neu nachdenken will (siehe meinen Beitrag "Allgemeinmedizin ohne DMP").
Eines will ich dir noch ans Herz legen in deiner Situation als Ärztin und Mutter: Trete dem Deutschen Ärztinnenbund bei!Ich habe das vor vielen Jahren getan, und alleine der Bezug der alle paar Monate erscheinenden Zeitschrift "Ärztin" war für mich Ermutigung und Unterstützung (da es ja leider vor Ort oft an weiblichen Vorbildern fehlt).

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeinmedizin

Vielen Dank Kollegin Hock, ich bin vor kurzem dem Ärztinnenbund beigetreten, und nehme jetzt auch am Mentorinnensystem teil. Das wollte ich eigentlich auch nadja keller empfehlen, aber leider hat sie sich noch nicht bei mir gemeldet. Danke für die Ermutigungen. lb Gruß Alpine

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeinmedizin

Liebe Kollegin Michaela, ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihren Beitrag zu meiner Umfrage. Ich wäre sehr glücklich, könnte ich mich mit Ihnen einmal privat schreiben, denn ich muß meinen Weg im Gegensatz noch finden und freue mich über den einen oder anderen Rat.
lieben Gruß Alpine

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FÄ für Innere Medizin

Liebe Kolleginnen,
ich bin seit 4 Jahren in Einzelpraxis niedergelassen.Unser Mini-Man ist nun 1 Jahr alt. Die ersten 5 Monate hatte ich meinen Sohn mit in der Praxis (2. Sprechzimmer als Kinderzimmer).Kind+Praxis funktioniert nur durch unkompliziertes Kind und ausgeklügeltes Organisationssystem mit Kinderfrau. Ich laufe allerdings ständig mit schlechtem Gewissen durch die Welt und bin sicher, nichts und niemandem wirklich gerrecht zu werden.In 6 Wochen erwarten wir trotz unseres biblischen Alters nun Mini-Man Nummer 2, was alles umso komplizierter macht.Ich hätte sehr gerne eine Kollegin, z.B. in Weiterbildung mit Kindern mit in der Praxis, finde aber niemanden (vielleicht bin ich ja auch zu blöd zum suchen). Kann mir der Ärztinnenbund dabei weiterhelfen ?
Eine chronisch müde, aber durch Sohnemanns Lächeln jeweils überglückliche, niedergelassene Mama

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeinmedizin

Wo praktizieren Sie denn? Vielleicht weiß ich ja eine Kollegin und kann Ihnen weiterhelfen?
Alpine

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeinmedizin

Ich finde es wundervoll, daß sich hier ein noch kleiner Kreis von Kollegen u Koleginnen zusamenfindet, die auch persönliches Engagement lieben, die mailen und soziale Kontakte pflegen. Toll.

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FÄ für Innere Medizin (ohne Schwerpunkt)

Liebe Kollegin Alpine, vielen dank für den Beitrag! Ich bin Weiterbildungsärztin und habe 2 kleine Kinder (2Mo. und 2Jahre). Habe es aber vergleichsweise einfach, weil ich nicht alleinerziehend bin.
Ich arbeite halbtags in einer Landarztpraxis und lasse die Kinder mit einer sehr guten Tagesmutter bei mir zu Hause. Eine gute Betreuung ist zwar sehr teuer (mein ganzes Gehalt plus ein bißchen mehr), ermöglicht aber eine gute Arbeit ohne Gewissensbisse.
Leider muß ich sagen, dass ich mittlerweile von der Medizin sehr enttäuscht bin.
Vor 7 Jahre, als ich angefangen habe, wollte ich Kardiologin werden. Nach 4 Jahre volltags-Chaos in der KLinik kam das erste Kind. Da offensichtlich dieses Leben mit einer minimalen Familienleben nicht kompatibel war, "stieg ich um". Also Allgemeinmedizin, trotz einem fast fertigen Internisten, d.h. 2 Jahre Praxis fehlen noch, halbtags 4 Jahre. Leider kann ich mir so ein Berufsleben finanziell nicht langfristig leisten. Daher arbeite ich "nur" meiner Ausbildung und Liebe zur Medizin wegen, studiere gleichzeitig (ich lerne wenn die Kinder schlafen)und in ca. 3 Jahre werde ich fertig sein und einen neuen Beruf ausüben können. Und die ärztliche Tätigkeit wird nur dann weiterlaufen, wenn die künftige Bedingung einigermaßen kompatibel mit dem Leben (auch mit Kinder und Ehemann) sind.

Dr. ...Dr. ...
Allgemeinmedizin

Das klingt aber sehr frustriert lenoir!!! Warten Sie noch, bis auch Ihr zweites im Kindergarten ist, dann gehts doch wieder weiter!!!! Ich habe paausiert und fange jetzt wo die Kleinen im #kindergarten sind wieder an zu arbeiten....
Das geht dann ganz gut, sorgen Sie nur dafür, daß Sie rechtzeitig einen Platz in einer Ganztagseinrichtung für ihre kids bekommen. Es wird auch wieder besser. Kopf hoch, in dieser Zeit machen Sie ganz wertvolle Erfahrungen, die ihnen später noch sehr n+tzlich sein werden.

Lieben Gruß, Alpine

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeinmedizin

Wir haben seit knapp 2 Monaten 3 Kinder, sind beide Ärzte. Weil das in Deutschland nie funktioniert hätte, sind wir 2006 nach Schweden ausgewandert. Meine Frau ist selbstverständlich zur Zeit zu Hause, ich war aber auch schon mal 5 Monate zu Hause und sie hat gearbeitet, bis April haben wir jeweils die halbe Woche gearbeitet (jeweils sie 2, ich 3 Tage, die nächste Woche andersherum). Das klappt hier alles ohne größere Probleme. Wir haben ganz bewußt kein Kind in der Krippe.
Ich denke, man sollte eine Weile überlegen, und sich dann seine Prioritäten setzen. Abstriche muß man auf die ein oder andere Art immer machen.

Dr. ...Dr. ...
Allgemeinmedizin

Liebe Kollegin Alpine,
ich habe mein erstes Kind im Studium bekommen ( wurde letzte Woche 18!!). Ich habe dann mein AIP in einem Labor gemacht und anschließend noch bei einem Internisten in der Praxis. Das Kind damals war das absolute Aus. ( Ärzteschwemme) Alle haben mich für verrückt erklärt. Nach dem AIP hatte ich die Schnauze gestrichen voll, ich hatte keinerlei Ahnung, wie ich noch weiter machen sollte und einen verdienenden Ehemann. Ich habe dann noch 2 Kinder bekommen ( heute 13 und 11) und dachte, ich werde als Hausfrau glücklich.
Das ging leider voll nach hinten los, ich war depressiv und sicher auch keine gute Mutter. Dann kam ( quasi über Nacht) der Ärztemangel, in unserer strukturschwachen Gegend natürlich zuerst. An einem guten Morgen habe ich rumtelefoniert und hatte, ehe ich mich versah, ein Vorstellungsgespräch und anschließend eine 26-h-Stelle in einer Geriatrie, damals ohne Nachtdienste. Ich konnte meinen Lottogewinn kaum fassen. Es folgten harte Jahre, ich kannte nach 6 Jahren Pause bis auf ASS nichts mehr, von Leitlinien nie gehört.... Da nächste Nadelöhr Chirurgie auf dem Weg zum Allgemeinmediziner habe ich auch geschafft, dann Freizeitausgleich in der ABteilung, war das meine beste Zeit.
Dann zwei Jahre in Praxen für Allgemeinmedizin, nochmal etwas Geriatrie, dann hatte ich die Zeiten voll.
Meine Kinder sind / werden wohl "gelungen". Ich hatte aber auch viel Glück, aber "Glück ist, wenn der Zufall die Absicht trifft"!
Meine Vorteile: Finanzielle Absicherung durch Ehemann ( aber keine Unterstützung); ländliche Gegend mit relativ leichter Verfügbarkeit von vertrauensvollen Tagesmüttern; ich bin gut organisiert und kompromissbereit.

Haben Sie ruhig Ihr Ziel vor Augen. Das Ziel im Visier, geht man vielleicht einige Umwege, aber man kommt an!!Sie schaffen das schon.
Über den Ärztinnenbund kann man sich streiten, aber ich bin auch Mitglied und das Vorbild anderer starker Frauen hat mir immer geholfen.

Heute habe ich eine PRaxis für Allgemeinmedizin zusammen mit meinem ehemaligen Oberarzt an meinem Wohnort. Selbständigkeit ist wirklich anstrengend, aber ich bin angekommen, wo ich hinwollte. Und auch mein Mann und meine Kinder sind sehr stolz auf mich.

Also, bleiben Sie dran!!

Lieber kollegialer Frauengruß
DGGG

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Dr. Bodo Müller (Gründer von esanum)



Informationen zum Beitrag

Dem Beitrag wurden folgende Fachgebiete zugeordnet:
Allgemeinmedizin, Pathologie, Anästhesiologie allgemein,

Dem Beitrag wurden folgende Schlagwörter zugeordnet:
kinder, vereinbarkeit von familie und, familie

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letzte Änderung: 8.5.2012 18:23