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Fragliche Tumorentstehung bei Behandlung mit Gynok...

Dr. ...
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Fragliche Tumorentstehung bei Behandlung mit Gynokadin

Eine Patientin, 36 Jahre, erhält wegen persistierenden Schmierblutungen unter Mirena niedrig dosiert Gynokadin Gel. Bei der letzten Konsultation erzählte sie, dass an der Stelle des Oberschenkels, wo sie immer Gel aufgetragen hat, ein Liposarkom entstanden ist. Es ist bereits der zweite Tumor dieser Art an diesem Bein. Die Behandlung mit Gynokadin läuft jetzt ca. 15 Monate.
Meine Frage nun: Besteht möglicherweise ein Zusammenhang zwischen lokaler Estrogenapplikation und Tumorentstehung?

Diskussion

3 Ärzte beteiligen sich an dieser Diskussion, 21 Ärzte verfolgen diese Diskussion
2 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Ich gehe davon aus, dass die erste Manifestation nicht in einem Applikationsbereich transdermaler Östrogene auftrat. Sonst hätte man sicher ein derartiges Präparat nicht mehr empfohlen.
Der Zweittumor dürfte zufällig deckungsgleich an der Stelle des Gelauftragens entstanden sein. Ein onkogene Wirkung des Präparates ist mir nicht bekannt, ebenso nicht die evtl. "Onkopromotion" von Östrogenen für Liposarkome.

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FÄ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

schließe mich obiger Meinung an.

Dr. ...Dr. ...
FÄ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Ist mir ebenfalls nicht bekannt. Ich gehe davon aus, es handelt sich um zufällige lokale Übereinstimmungen.

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Dr. Bodo Müller (Gründer von esanum)



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Informationen zum Beitrag

Dem Beitrag wurden folgende Fachgebiete zugeordnet:
Allgemeine Gynäkologie, Allgemeine Pharmakologie,

Dem Beitrag wurden folgende Schlagwörter zugeordnet:
persistierende schmierblutung, mirena, gynokadin, liposarkom

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letzte Änderung: 18.11.2011 0:04