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Heroinabhängigkeit in der Schwangerschaft

Dr. ...


Heroinabhängigkeit in der Schwangerschaft

Liebe Kollegen,
Ich betreue neuerdings eine Schwangere, 23 Jahre, 20. SW, die seit vor Beginn der SS heroinabhängig ist. Noch bin ich Berufsanfängerin und würde gerne wissen, ob es Zentren, Leitlinien, sonstige Informationsmöglichkeiten etc. für mich als Behandelnde gibt, die Sie mir empfehlen könnten.
Vielen Dank!

Diskussion

4 Ärzte beteiligen sich an dieser Diskussion, 53 Ärzte verfolgen diese Diskussion
0 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Allgemeine Gynäkologie

Geehrte Kollegen,
Kommt das denn tatsächlich so selten vor?
Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.

MfG

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie

Liebe Kolleginnen,

die Betroffene sollte in Substitutionstherapie (örtliche KV nach entsprechenden Kollegen fragen oder unter Supervision selber machen), die Komorbidität (Hep C, HIV u.a.) sollte beachtet werden, Kontakt mit der örtlichen Suchthilfe ist meist sehr hilfreich, ggf. kann man auch auch das Gesundheitsamt (Sozialpsychiatrischer Dienst)fragen. Bei Geburt im Krankenhaus wird normalerweise automatisch das Jugendamteingescgaltet (m.E. sinnvoll) und Entzugssymptome des Säuglings behandelt.
MfG
CS

Dr. ...Dr. ...
FA für Allgemeine Gynäkologie

Ist vielleicht etwas spaet, aber immerhin, man kann froh sein dass die Schwangere sich ueberhaupt meldet. Wichtig ist ihr Vertrauen zu gewinnen. Wenn sie sich schon meldet heisst es sie macht sich Gedanken um ihr Kind. Die Betreuung ist eigentlich nicht anders als sonst. Auf jed.Fall Entbindung in Klinik mit perinatolog. Zentrum.
Stimme Kollege Sievers voll zu
MfG
ARdO

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Hallo,
hatte unter Heroinabusus sowie unter Polamidonsubstitution
noch keine besonderen Schwangerschaftskomplikationen bei meinen Patientinnen.
Die Geburt sollte in einem Kkrankenhaus mit Kinderklinik erfolgen, das Kind hat einen Entzug aber den wird es überstehen.
Natürlich ist die soziale Situation nach der Geburt für das Kind entscheidend.
den obigen Kommentatoren stimme ich voll zu.
mfg oldsilent

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Dr. Bodo Müller (Gründer von esanum)



Informationen zum Beitrag

Dem Beitrag wurden folgende Fachgebiete zugeordnet:
Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin, Innere Medizin (ohne Schwerpunkt), Suchtmedizin,

Dem Beitrag wurden folgende Schlagwörter zugeordnet:
heroinabhängigkeit, schwangerschaft

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letzte Änderung: 8.5.2012 18:23