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Homöopathische Ausleitung der BCG Impfung

Dr. ...


Homöopathische Ausleitung der BCG Impfung

Hat jemand Erfahrung gemacht mit Ausleitverfahren und kann darüber Berichten? Ich wäre auch Dankbar über einen Kollegen dem ich zuweisen könnte im Raum Hamburg, da die Ausleitung ja nicht so ganz ohne sein soll. Es geht um eine 41 jährige Patienten mit chronischer Polyarthritis aufgetreten unmittelbar (3Wochen) nach BCG-Impfung.
Mit Akupunktur und Ernährungsumstellung ,zusätzlich zur Schulmedizinischen Behandlung,geht es der Pat. soweit gut, dass sie arbeitsfähig ist. Bin für jeden Tip dankbar , gerne auch Literatur.
Danke

Diskussion

2 Ärzte beteiligen sich an dieser Diskussion, 9 Ärzte verfolgen diese Diskussion
Dr. ...Dr. ...
FA für Allgemeinmedizin

Im homöopathischen Repertorium Synthesis wird als spezifisches Mittel für Folgen nach BCG-Impfung Abrotanum zweiwertig angegeben; zu diesem Mittel habe ich jedoch selbst noch keine Erfahrungen machen können. Viel eher würde ich an Sulfur, Thuja und natürlich auch Tuberculinum selbst( welches ein sehr wichtiges Mittel bei Polyarthritis ist) denken. Welche sonstigen Symptome bestanden vor und nach der Impfung bzw. sind bei der Patientin auffallend? Mit dieser klaren Kausa müßte sich eigentlich ein wirksames Mittel aus der Reihe der Impffolgemittel (inges. allerdings 49 Mittel) finden lassen. Wie ist die "Ausleitung" gemeint?

Dr. ...Dr. ...
Allgemeine Gynäkologie, TCM

Vielen Dank für die Antwort. Tuberkulinum haben wir schon probiert, hat aber keinerlei Wirkung gezeigt. Ich habe keine Ausbildung in klassischer Homöopathie sondern in TCM, deshalb
suche ich jemanden mit Erfahrung zu dem ich die Pat, schicken kann. Unter Ausleitung verstehe ich den pathologischen Prozess in irgendeiner Form-z.B. Fieber- aus dem Körper zu leiten, so dass der Prozess gestoppt werden kann.
In das Synthesis Repertorium werd ich mal reinschauen zur persönlichen Weiterbildung, hab es bestellt und werd es wohl am Montag bekommen.
Nochmal zum Fall: Die Impfung war 1989, vorher bestanden keine gesundheitlichen Probleme. Unmittelbar nach der Impfung sei hohes Fieber aufgetreten und die Pat. lag 3 Wochen im Krankenhaus. Leider hat sie keinerlei Arztbriefe von diesem Ereigniss. Im folgenden halben Jahr sind dann nach und nach Gelenkschmerzen aufgetreten. Im Folgejahr(1991) wurde dann die Diagnose gestellt. Seit 6 Monaten ist die Pat. bei mir zur Akupunktur und kommt jetzt nur noch alle 3 Wochen zur Stabilisierung. Die Schmerzen sind zur Zeit erträglich und die Medikation konnte reduziert werden. Die Blutwerte sind stabil, CRP fast normal.
Vielen Dank für die guten Vorschläge.

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Dr. Bodo Müller (Gründer von esanum)



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letzte Änderung: 18.11.2011 0:04