Hier einloggen:
Username oder E-Mail Adresse

 
Passwort

 

IUFT in der 37 SSW

Dr. ...


IUFT in der 37 SSW

Liebe Kollegen,
eine meiner Patientinnen, 27J., normalgewichtig, Nichtraucher, hatte in der 37 SSW einen IUFT ungeklärter Ursache. Die Schwangerschaft war bis auf eine Parvovirusinfektion in der 9 SSW unauffällig. Die Mutter hat das Kind nicht zur Obduktion freigegeben, so dass ich keine Informationen habe woran es gelegen hat. In der Literatur steht, das die Parvov. Infektion nur ca 8 Wochen lang Auswirkungen auf die SS hat. Sie war zur Feindiagnostik in der 22 SSW und alles war ok. Die CTG´s wöchentlich durchgeführt waren alle o.p.B.
Nun meine Frage, muß ich weitere Diagnostik vor erneuter SS einleiten? Ich dachte z. B. an Gerinnungsfaktoren. Die Pat. möchte demnächst wieder Schwanger werden.Wie würden Sie vorgehen?
Vielen Dank

Diskussion

5 Ärzte beteiligen sich an dieser Diskussion, 159 Ärzte verfolgen diese Diskussion
Dr. ...Dr. ...
FÄ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Grundsätzlich würde ich eine Thrombophilie und das Antiphopholipidsyndrom ausschließen -- am Besten mit einem endokrinologischem Labor absprechen, welche Faktoren genau bestimmt werden müssen (Faktor V Leiden-Mutation ,Protein C u.s.w.) Viele Grüße

Dr. ...Dr. ...
Frauenheilkunde und Geburtshilfe

oGTT,Toxoplasma, Listeria,
wenn OK,Genetik der Eltern,weil Obduktionsbefund fehlt

Dr. ...Dr. ...
Gynäkologische Onkologie

Der IUFT ist häufig durch einen - nicht erkannten - Gestationsdiabetes verursacht. Daher auch in der nächsten SS ein oGTT.
Lieber Gruß

Dr. ...Dr. ...
Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Parvo wird wohl nicht die Ursache sein.

Dr. ...Dr. ...
FÄ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Wenn die Patientin eine Feinscreening-U. im II.Trimenon hatte, dann wird der Parvovirus eher nicht die Ursache sein, da sonst bei einer so frühen Infektion die Anämiezeichen beim Kind vorhanden wären.
Da ich in einer großen Geburtsklinik arbeite, erlebe ich den IUFT im III.Trimenon immer wieder. Die Obduktion ergibt intermittierend eine Plazentainsuffizienz z.B. durch einen nicht erkannten GDM oder durch eine Gerinnungsstörung.
Zur optimalen Vorbereitung ist die Gerinnungsdiagnostik zu empfehlen und in der 2.Schwangerschaft ein OGTT. Weiterhin eine TORCH-Serologie im Verlauf der 2. Schwangerschaft.
Wir bieten den Frauen zusätzlich ab der abgeschlossenen 37. SSW eine Einleitung an, wenn die Angstbelastung zu groß ist und zu 80 Prozent wird dieses Angebot von den Pärchen angenommen.
Liebe Grüße

In 20 Sekunden Mitglied werden!

„esanum - Ihre Ärzteplattform im Internet


Dr. Bodo Müller (Gründer von esanum)



Falls sie einen DocCheck-Zugang besitzen, melden Sie sich hier an:

DocCheck



DocCheck-Passwort vergessen?
Bitte Klicken Sie hier!

Informationen zum Beitrag

Dem Beitrag wurde folgendes Fachgebiet zugeordnet:
Allgemeine Gynäkologie,

Andere interessante Beiträge

neuer BeitragMEN-1-Syndrom
37-jährige Patientin mit genetisch gesichertem MEN-1-Syndrom wird im Jänner 06 wegen "Pank...
neuer BeitragRepetitorium 2: Ihr interessantester Patient
Zwar ist jeder Patient interessant, aber ist Ihnen ein Fall besonders in Erinnerung geblie...
neuer BeitragTumor-Anämie mit hohem Ferritin
Tumorpatientin mit folgenden Werten: Hb 10,4 (12,0-16,0) Hk 30,3 (36,0-46,0) Fe 6 ...
neuer BeitragWas ist zu beachten bei Kinderwunsch und Lupus?
Eine 34-jährige Patientin mit Kinderwunsch seit 2 Jahren und seit ca. 1Jahr LE (Gelenkprob...
neuer BeitragFrage zu Impfungen
Eine 37-jährige Frau aus der Türkei, ohne jeglichen Impfnachweis, will sich impfen lassen....
Kontakt | AGB | Datenschutz | ihre Fragen | Hilfe | Presse | Impressum
blog (de) | esanum.de | esanum.at | esanum.ch | esanum.es | esanum.it | esanum.fr | esanum-dent.de | esanum-dent.at | esanum-dent.ch
letzte Änderung: 18.11.2011 0:04