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Rezidivierende Madenwürmer

Dr. ...


Rezidivierende Madenwürmer

Eine meiner Patientinnen (12 J) hat in den letzten 3 Jahren 1-3x/Jahr eine Madenwurminfektion durchgemacht, die auf Helmex oder Vermox jeweils gut angesprochen hat. Die jüngere Schwester (10 J) hat dagegen noch nie unter Würmern gelitten, obwohl ein Teil der Infektionen nach längeren Freizeiten auftraten, auf denen beide Geschwister gemeinsam teilgenommen haben. Die Familie ist über die Übertragungswege aufgeklärt und es gibt keine Hinweise darauf, dass es die ältere Schwester mit der Hygiene weniger genau nehme als die jüngere. Gibt es prädisponierende Faktoren für eine Wurminfektion oder Langzeitpersistenz infektiöser Eier im Körper?

Diskussion

1 Arzt beteiligt sich an dieser Diskussion, 79 Ärzte verfolgen diese Diskussion
2 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Humangenetik, Hämatologie und Onkologie (KuJ), Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin

Sehr geehrter Kollege,
mir sind keine prädisponierenden Faktoren bekannt. Sie sagten, die Therapie mit Helmex oder Vermox hätte angeschlagen. Wurde die Therapie nach zwei bis drei Wochen wiederholt?
Ich denke, es könnte ein Problem der Autoinfektion sein. (Fingernägel, kontaminierte Matratze, Kontakt zu Hunden? )
Allerdings ist die höchste Wahrscheinlichkeit für eine therapie- resistente Infektion die Ansteckung über eine beschwerdefreie Kontaktperson.
Ist die gesamte Familie bereits getestet worden? Oder auch Kontaktpersonen in der Schule?
Liebe Grüße

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Dr. Bodo Müller (Gründer von esanum)



Informationen zum Beitrag

Dem Beitrag wurde folgendes Fachgebiet zugeordnet:
Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin,

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würmer

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letzte Änderung: 8.9.2010 16:25