Rezidivierender Pneumothorax
Wir hatten kürzlich einen jungen Patienten , Geburtsjahr 1982 in der Rettungsstelle mit unspezifischen Atembeschwerden. Diese setzten bei einem Flug eine Woche vor Vorstellung ein und waren intermittierend. Er berichtete über das Gefühl nicht richtig ausatmen zu können. Nebenbefundlich ein kleiner grippaler Infekt mit subfebrilen Temp. und Schwitzen.
Letzlich interessant (leider verliess der Patient vor Abschluss der Diagnostik gegen ärztlichen Rat das Krankenhaus) war, das der Patient schon 3 mal innerhalb von 6 Jahren einen Pneumothorax hatte und den letzten 4 Wochen vor Vorstellung . Jeweils suffizient mit einer Saugdrainage versorgt.
Anamnestisch berichtet er über ein Lungenemphysem und einen Alpha 1 Antitrypsinmangel . Es lag diesbezüglich kein Vorbefund vor, lediglich ein Chirurgischer Brief von dem letzten Pneu mit der Empfehlung einer Pleurodese bei rezidivierenden Pneus.
Was ist Ihre Meinung?
In diesem speziellen Fall hatte der Patient keinen Pneu, war mit der Info zufrieden und verliess das Krankenhaus. Der Antitrypsinmangel konnte nicht weiter nachgewiesen werden.
Ist eine Pleurodese hier sinnvoll?
MfG
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