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Stammvarikosis der VSM

Dr. ...


Stammvarikosis der VSM

Pat. mit Stammvarikosis der Vena saphena magna des linken Beines.
Welche Methoden zur Behandlung ist die Beste (Babcocksche OP, Laserocclusion, Venous Closure durch Ultraschall) und wo kann ich den Eingriff durchführen lassen?

Abstimmungsergebnis

Welches Verfahren isi Ihrer Meinung nach, in diesem Fall, angebracht?

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Diskussion

4 Ärzte beteiligen sich an dieser Diskussion, 51 Ärzte verfolgen diese Diskussion
Dr. ...Dr. ...
FA für Allgemeine Chirurgie + Visceralchirurgie

Bezüglich des Strippingverfahrens besteht sicherlich die grösste Erfahrung. Diese Operation wird heute in der Regel ambulant durchgeführt. Durchfüren lassen sollte man diese Operation in einer Praxis/ Klinik welche regelmässig Varizenchirurgie betreibt.

1 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
FA für Allgemeine Chirurgie + Visceralchirurgie

Indikationsstellung zur Op. abhängig von
Beschwerden, Stadium der Insuffizienz, Hautveränderungen bei CVI und Begleiterkrankung
Falls Op. im Normalfall unter ambul. Bedingungen, es sei denn Single - Haushalt oder > ASA - Score II.
Alle Op.- Verfahren prinzipiell möglich, abhängig vom Befund, Hautveränderungen, begleitender Seitenastvarikose, Wunsch des Patienten und Kostenerstattung der Krankenkasse.

Dr. med. Klaus Wolf
www.polikum.de
klaus.wolf@friedenau.polikum.de

Dr. ...Dr. ...
FA für Dermatologie

Sehr geehrter Herr Kollege,
ich persönlich favorisiere aus eigener Erfahrung das VNUS-Closure-Verfahren. Dies ist ein endovenöses Therapieverfahren zur Beseitigung der Stammvarikosis (Vena saphena magna und Vena saphena magna), Seitenastvarikosis und insuffizienter Perforansvenen. Seit etwa zwei Jahren führen wir neben den herkömmlichen Stripping-Operationen mit Crossektomien das sogenannte VNUS-Closure-Verfahren oder die endovenöse Radiowellen-Therapie durch.
Hierbei wird durch eine Punktion am Unterschenkel die Krampfader von innen bis zur Leiste mit einem etwa 3 mm kleinen Radiowellen-Katheter sondiert. Durch endovenöse Applikation von Radiowellen-Energie wird die insuffiziente Stammvene sofort verschlossen und somit der pathologische Reflux unmittelbar ausgeschlossen. Die verschlossene Vene wird vom Körper resorbiert. Der in reiner Lokalanästhesie durchführbare 3minütige Eingriff wird generell ambulant durchgeführt und erspart dem Patienten den ansonsten erforderlichen Leistenschnitt und das Herausziehen der erkrankten Vene.
Diese minimal-invasive Behandlungsalternative hat in weltweit angelegten Multicenter-Studien eine statistisch signifikante Überlegenheit gegenüber dem sogenannten Venenstripping bescheinigt. Allgemein wurde festgestellt, dass die Patienten wesentlich weniger Folgeprobleme spüren und sich insgesamt schneller erholen.

Vorteile der VNUS-Closure Radiowellen-Therapie bei Krampfadern
· kein Leistenschnitt und kein Herausziehen der Krampfadern erforderlich
· Immer ambulant durchführbar, Behandlung dauert 3 Minuten
· Kein postoperatives Tragen von Kompressionsstrümpfen erforderlich
· In reiner Lokalanästhesie durchführbar (Tumeszenz-Lokalanästhesie)
· Kein Absetzen einer oralen Antikoagulation mit Marcumar oder ASS-Therapie erforderlich
· Mit VNUS-Closure behandelte Patienten kehren im Gegensatz zum herkömmlichen
Venen-Stripping um 7,7 Tage früher an den Arbeitsplatz zurück
· deutlich weniger postoperativen Schmerzen, keine Hämatome
· Alter und Gesundheitszustand des Patienten sind keine Kontraindikationen

Zu Ihrer Information über dieses neue Verfahren zur Entfernung von Krampfadern können Sie weitere Informationen unter http://www.vnus.com oder http://www.venusklinik.de ansehen.

Dr. ...Dr. ...(1)
Allgemeine Chirurgie + Visceralchirurgie

Lasertherapie halte ich für nicht mehr zeitgemäß. Ich habe viele Komplikationen nach Laser gesehen, Rötung, Verbrennung, anhaltende Schmerzen, prothrahierter Verlauf. Radiowelle (RFITT oder VNUS) ist postoperativ erheblich besser als Laser.
Nichts desto trotz sind Stripping Operationen nach Babcock bei richtiger Durchführung der Goldstandard mit langjährig bekannten Ergebnissen. Ob wirklich, wie bei Laser und Radiowelle, auf einen Leistenschnitt bei einer Stammvarikosis der V. saphena magna verzichtet werden kann, wage ich noch zu bezweifeln. Rezidive sind vorprogrammiert.

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Dr. Bodo Müller (Gründer von esanum)



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Informationen zum Beitrag

Dem Beitrag wurden folgende Fachgebiete zugeordnet:
Gefäßchirurgie, Dermatologie, Angiologie,

Dem Beitrag wurden folgende Schlagwörter zugeordnet:
stammvarikosis, vena saphena magna, babcock-op, laserokklusion, venous closure

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letzte Änderung: 18.11.2011 0:04