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Urologische Diagnostik

Dr. ...
Dr. ...
FA für Urologie


Urologische Diagnostik

Der PSA-Test ist leicht über normal. Der Quotient pathologisch. Ist der PCA 3 geeignet um eine Prostata-Punktion zu ersetzen?

Wie beeinflußt Finasterid den Quotienten PSA frei/gesamt?

Diskussion

1 Arzt beteiligt sich an dieser Diskussion, 33 Ärzte verfolgen diese Diskussion
Dr. ...Dr. ...
FA für Urologie

I)

1) Wie sind die bisherigen Werte gewesen?
2) Wie stark pathologisch ist der Quotient,wie sind die Einzelwerte?
3) Wie ist der Palpationsbefund?
4) Wie alt ist der Patient?
5) Wie groß ist die Prostata?
6) Liegen möglicherweise Faktoren vor, die die PSA-Bestimmung hätten beeinflussen können (z.B.Radfahren, Prostatitis)?

Dies zunächst zu den Fragen, die neben der PSA-Bestimmung zu beantworten sind und Einfluß auf die Entscheidung zur Biopsie nehmen.

Nun zur Frage, ob PCA3 eine Biopsie ersetzt:
Klares NEIN!
(Eine entsprechende Stellungnahme hierzu liegt von der Deutschen Gesellschaft für Urologie vor.)

Abschließend wie immer der Rat: Dieser Patient gehört zum Urologen!

II)
Der PSA-Wert wird durch Finasterid insgesamt auf vielfältige Weise beeinflußt. Hierzu müssen Dauer der Finasteridgabe, Ausgangs-PSA vor Finasterid, Verlauf unter Finasterid-Gabe und letztlich einige der o.g. Punkte mit berücksichtigt werden.
Eine generelle Aussage: "PSA unter Finasterid x KorrekturfaktorX = PSA ohne Finasterid" bleibt unter dem Strich nur Schätzwerk.

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Dr. Bodo Müller (Gründer von esanum)



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Dem Beitrag wurde folgendes Fachgebiet zugeordnet:
Urologie,

Dem Beitrag wurden folgende Schlagwörter zugeordnet:
psa, prostata, finasterid

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letzte Änderung: 18.11.2011 0:04