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LIVE-Fortbildung: Gefahr! Berufsbedingte Atemwegsallergien

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

haben Sie Fragen oder auch Antworten zur LIVE-Fortbildung: "Gefahr! Berufsbedingte Atemwegsallergien" vom 18.02.2016?

Wir, Prof. Dr. Nowak, Dr. Kroker und Dr. Schmidt freuen uns Sie hier begrüßen zu dürfen und auf einen regen Austausch mit Ihnen!

Liebe Mitglieder,

wir schließen jetzt diesen Thread und danken Prof. Dr. Nowak, Dr. Kroker und Dr. Schmidt für Ihre Antworten. Wir freuen uns darauf, Sie bei der nächsten mediakademie-Fortbildung wiederzusehen!

Wir danken allen Beteiligten für die interessante Fachdiskussion und freuen uns bereits auf das nächste Mal.

Ich danke vielmals für Ihre vereinten Bemühungen!

Verstehe, spielt für Kinderärzte nur begrenzt eine Rolle. Aber ich finde es wichtig, dass Kinderärzte evidenzbasiert berufsberaten, siehe auch www.allergierisiko.de

Für Kinderärzte in der Tat weniger entscheidend, trotzdem vielen Dank, da auch für den Alltag wichtige Tipps zum Erkennen möglicher Gefahrenquellen gegeben wurden.

Genau so sehe ich das auch. Es gibt ein riesiges Spektrum an BGlichen Maßnahmen, die halt individuell passend gemacht werden müssen.

BG ist für Maßnahmen der Sekundär- und Tertiärprävention zuständig, wenn BK droht. Unternehmer muss ggfs. Teil der Maßnahmen zahlen, ggfs. ist Leistungspflicht des UVT gegeben. Das muss individuell geprüft werden. Wichtig ist, dem Patienten zu erklären, dass Aufgabe der schädigenden Tätigkeit Voraussetzung für BK-Anerkennung ist!

Naja, man fängt nicht mit der Atemschutzmaske an, sondern die Kaskade heißt STOP, also S = Substitution (Ersatz staubender durch weniger staubende Mehle), T (technische Maßnahmen wie Deckel oder Absaugung), O (organisatorisch), erst am Ende P (persönliche Schutzmassnahmen)!

Sehr geehrter Herr Kollege Altkötter,
so einfach ist die Sache leider nicht. Welcher Stoff? wie lange? Passt der Krebs zur Organotropie der Substanz? Da muss man schon ziemlich aufwändig recherchieren, bis man eine gerichtsverwertbare Antwort geben kann! Wir machen das gern, auch auf Krankenschein.
Beste Grüße Dennis Nowak

Für Kinderärzte in der Tat weniger entscheidend, trotzdem vielen Dank, da auch für den Alltag wichtige Tipps zum Erkennen möglicher Gefahrenquellen gegeben wurden.

Also ist die Berufsgenossenschaft schon ein guter Anlaufpunkt. Dass Atemschutzmasken und dergleichen helfen können ist gut, aber bei andauernder Exposition natürlich auch nicht immer die Lösung. Vielen Dank auf alle Fälle, Dr. Schmidt, das Thema ist ja eher selten.

Da haben wir einige Fälle in der Praxis, aus verschiedenen Berufssparten. Genauer Bericht würde jetzt etwas lang werden und ist natürlich nicht immer gleich, zuerst muss man mal mit dem Patienten sprechen, was er den möchte. Die gesetzliche Verpflichtung besteht zur Meldung besteht aber . Oft kann dann von der BG wenn der Beruf nicht aufgegeben wird oder werden kann aber mit Svhutzmassnahmen geholfen werden. Helme zB oder auch mal ein ganzer klimatisierter Traktoraufbau ( schon erlebt). Bei Bäckern gibt es ein ganzes Programm der BG die den Leuten hilft. Umschulung habe ich heute im Rahmen eines Gutachtens gehabt, allerdingsoch junger Mann. Also es gibt viele Möglichkeiten und der Patient wird ja auch zu nix gezwungen!

Das meinte ich ja, es entsteht bei einem Patienten eine rechtliche Unsicherheit, wenn er in einem - oft jahrelang ausgeübtem Beruf - plötzlich krank wird - von der Arbeit! (und hier nicht einmal mit Augenzwinkern)

Können sie denn bei einem Fall von Asthma oder sonstigen allergischen Beschwerden bei zB Mehlarten berichten, wie das verlaufen ist? In vielen Betrieben kann der arme mensch ja nicht einfach auf einen expositionsfreien Posten gesetzt werden sondern es stellt sich die fFrage "was nun?".

Was sind denn da Erfahrungswerte bei den Kollegen?

Es gibt viele Stoffe die nicht "Verpönt" sind und trotzdem eine Berufserkrankung auslösen können. ZB Bäckerasthma. Es muss nicht immer Asbest sein. Also Verdacht melden, arbeitsmediziner einschalten. Und nachhaken.

Das Thema ist für ich zwar nicht furchtbar ergiebig, dennoch möchte ich nachfragen, was man denn einem Patienten rechtlich raten kann wenn eine Exposition zu einem Stoff, mit dem er/sie täglich konfrontiert ist eine entsprechende Gesundheitsbeeinträchtigung hervorgerufen hat? Denn wenn der Stoff nicht offiziell verboten oder "verpönt" ist (Stichwort Asbest), ist ja der Geschädigte hier der Dumme und hat auch arbeitsrechtlich keine Ansprüche, sehe ich das richtig?

Jeder Arzt muss melden, es gibt gesetzliche Meldepflicht. Bitte nicht erwarten, dass jemand anders meldet.

Meldung eines Verdachtes muss jeder Arzt machen der einen begründeten Verdacht hat. Es gibt Vordrucke der BG, ist nicht schwer und es gibt eine kleine Aufwandsentschädigung.

Vielen Dank für die Informationen. Wer meldet den Verdacht auf ein berufsbedingtes Asthma? Klinikarzt bei akutem Verdacht oder an Hausarzt verweisen?

Hallo Herr Dr. Schmidt,
hallo Herr Dr. Kroker,

für die Fachdiskussion die im Anschluss an die Veranstaltung "Gefahr! Berufsbedingte Atemwegsallergien" auf esanum stattfindet, richten wir die automatische Benachrichtigung für Sie ein.

Mit den besten Grüßen
Ihr esanum Team

Hallo Herr Dr. Schmidt,
hallo Herr Dr. Kroker,

für die Fachdiskussion die im Anschluss an die Veranstaltung "Gefahr! Berufsbedingte Atemwegsallergien" auf esanum stattfindet, richten wir die automatische Benachrichtigung für Sie ein.

Mit den besten Grüßen
Ihr esanum Team

Hallo Herr Dr. Schmidt,

für die Fachdiskussion die im Anschluss an die Veranstaltung "Gefahr! Berufsbedingte Atemwegsallergien" auf esanum stattfindet, richten wir die automatische Benachrichtigung für Sie ein.

Mit den besten Grüßen
Ihr esanum Team

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