>

Hydrozephalus austherapiert?

62jähriger Mann, seit 4 Jahren obstruktiver Hydrozephalus mit rezidiviernd verstopfenden Ableitungen, Ursache (Infektserologie, Tumorausschluß etc) bisher nicht gefunden. Jetzt nur noch pallitive Drainage möglich, da der 4.Vertrikel mehrere Kammern gebildet hat durch Eiweiße, die nicht alle drainiert werden können! Akute Verschlechterung des Zustandes, angeblich nun inoperabel!?
Gibt es noch eine Chance/Idee zur Ursachenbekämpfung?

Wurde im Vorfeld denn bereits ein ventrikulo-peritonealer oder atrialer Shunt angelegt, um den Liquoraufstau zu beheben? Ansonsten immer auch an Toxoplasmose denken. Hat der Patient noch andere Läsionen im Gehirn? Welche Diagnostik wurde durchgeführt?

sonstige virologische Verdächtige:
Tuberkulose
CMV-Infektion (eigentlich nur bei fortgeschrittener HIV-Infektion)

oder
bestimmte Epilepsieformen
unbemerkter Kleinhirninfarkt
mal abchecken.

Ja, diese Op wurde schon mehrfach durchgeführt. Eine Blutung lag nicht vor. Die histologische und cytologische Aufarbeitung entnommener Zellen bzw. Gewebe zeigte eine abakterielle bzw. virale Infektion. Serologie auf z.B. Borreliose etc negativ.

Wurde eine endoskopische Ventrikulozisternostomie vorgenommen? Diffuses Blutungsgeschehen eventuell nochmal abklären, es wäre gut, hier eine Übersicht der erfolgten Diagnostik und Befunde vorliegen zu haben, um weitere Auskunft geben zu können.