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Ebola nun auch in Europa

Seit dem schlimmsten Ausbruch aller Zeiten der Virusepidemie Ebola im Februar 2014, haben sich 1200 Menschen infiziert, und 700 davon sind ums Leben gekommen.

Das Ebola-Virus gilt als einer der gefährlichsten Mikroben dieser Erde, ohne jegliche ärztliche Behandlung, überlebt nur eine Person von Zehn. Der Anfang der Erkrankung unterscheidet sich kaum vom grippalen Syndrom, Die Patienten sind schlapp und angeschlagen, haben Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, klagen über Übelkeit und Durchfall, und in den seltensten Fälle über Blutungen. Die Symptome verschlechtern sich aber rapide und die Patienten können ohne intensivmedizinische Maßnahmen nicht überleben.

Der Ausbruch der Viruserkrankung in Westafrika ist auf die begrenzten und limitieren Ressourcen des Gesundheitssektors in der Region zurückzuführen. Liberia, Guinea und Sierra Leone, drei der ärmsten Länder der Welt, sind vor allem betroffen. Zum einen fehlen die sogenannten Primären-Versorgungszentren in den armen Regionen und zum anderen verfügen die Drei Länder nicht über genügende Kapazitäten an Gesundheitspersonal.

Zur Zeit arbeiten viele Hilfsorganisationen daran, die Epidemie zu bekämpfen. Die Europäische Kommission hat bisher 3,9 Millionen Euro in ein Krisenprogramm zur Ebola-Bekämpfung gesteckt. Der erste Fall in Spanien ist nun auch bestätigt worden – eine medizinische Hilfskraft, die einen afrikanischen patienten behandelte, der Übertragungsweg weitgehend unklar. Die gute Nachricht: der Patientin geht es gut und es konnten auch alle 22 Personen identifiziert werden, die mit ihr seit der Infektion in Kontakt kamen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dies der einzige Fall in Europa bleiben wird.