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Raucherentwöhnung mit Antidepressiva

Der Zusammenhang zwischen Depression und Rauchen wurde nun bereits in mehreren Arbeiten belegt ( http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10973935 ). So rauchen depressive Menschen mehr als nichtdepressive. Außerdem sind bislang gesunde Raucher stärker gefährdet, eine Depression zu entwickeln (Depressionsrisiko verdoppelt sich bei mehr als 1 Päckchen täglich).

Das liegt vor allem daran, dass Nikotin unter anderem MAO-hemmend wirkt und somit so den Abbau von Noradrenalin, Serotonin und Dopamin bremst. Dieser antidepressive Effekt geht natürlich bei der Entwöhnung verloren und erschwert den Entzug enorm.

Der Einsatz von Bupronium kann hier angeblich helfen. Es handelt sich um ein eher atypisches Antidepressivum, das die Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin im Gehirn hemmt.

Der Zusammenhang erscheint mir durchaus logisch, jedoch habe ich selbst keinerlei Erfahrungen damit.

Konnten Sie schon Erfolge mit der Gabe von Antidepressiva bei Nikotinentzug erzielen? Oder raten sie eher von diesem Konzept ab?