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Neuentwicklung in Epilepsieforschung: high-density EEG

In der Diagnostik von Epilepsien beziehungsweise Krampfanfällen spielt das EEG immer noch eine entscheidende Rolle. Die meisten Patienten, welche nach einem ersten Krampfanfall in die Klinik kommen, erhalten ein EEG (Elektroencephalogramm). Dies ist in den allermeisten Fällen mit maximal 32 Kanälen ausgerüstet.

Wissenschaftler der Mayo-Clinic und der Universität in Minnesota haben nun versucht mit einer Erhöhung der Dichte der EEG-Elektroden eine höhere Sensitivität hinsichtlich epileptogener Foci zu erreichen. Dazu verwendeten Sie anstatt der 32 Elektroden EEG-Apparatur mit 76 Kanälen – mehr als doppelt so viel.

An 28 Patienten mit Krampfanfällen unterschiedlicher Art und Dauer (einfach fokal, komplex fokal und sekundär generalisierend) wurde diese neue Technik angewandt. Nach Auswertung der Ergebnisse des high-densitiy-EEG zeigte sich eine sehr hohe Sensivität hinsichtlich der Identifizierung des entsprechenden Herdes. So konnten die Forscher in den meisten Fällen eine Mitbeteiligung des Frontallappens identifizieren. Die höhere Dichte der Elektroden könnte vor allem in der Verhinderung falscher Schlüsse durch unzureichend genaue Herdidentifizerung im Standard-EEG hilfreich sein.

Das Abstract der in brain veröffentlichten Studie können Sie hier lesen:

http://brain.oxfordjournals.org/content/early/2012/08/24/brain.aws221.abstract

Halten Sie diese Neuentwicklung der Epilepsiediagnostik für erforderlich und sinnvol? Was denken Sie hinsichtlich der Entwicklung neuer hochsensitiver Geräte? Besteht die Gefahr einer Übersensitivierung?