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Injektionen bald ohne Nadel?

Patienten können vielleicht schon bald aufatmen, denn zu Gunsten derer, die sich vor den herkömmlichen Spritzen gruseln, wird zurzeit einiges getestet, das Injektionen ohne die schmerzlichen Stiche ermöglichen soll.

Neben den Mikronadeln, die es ja nun schon länger auf dem Markt gibt und die einen geringeren Schmerzreiz versprechen, hat die MIT nun einen vielversprechenden "Jet-Injektor" vorgestellt, der Patienten die Angst vor dem Arztbesuch nehmen soll. Im Herzen des Jet-Injektors befindet sich ein Magnet, der von einer Spule umgeben ist. Wird nun Strom durch diese Spule geschickt, baut sich eine Lorentzkraft auf. Abhängig von der angelegten Stromstärke, stößt der Magnet daraufhin mit variabler Kraft einen Kolben und damit das darin befindliche Medikament mit Schallgeschwindigkeit in das subkutane Gewebe. Der mückenrüsselgroße Schaft ist dabei nicht zu spüren.

Der Vorteil dieses Systems gegenüber ähnlichen Geräten ist, dass verschiedene Dosen sowie die Eindringtiefe sehr kontrolliert variiert und appliziert werden können. Zusätzlich kann auch der angewandte Druck an verschiedene Hauttypen angepasst werden.

Mit Hilfe des Jet-Injektor-Systems soll auch die Zahl der Nadelstichverletzungen in Krankenhäusern verringert werden, welche für Deutschland derzeit auf 500.000 pro Jahr geschätzt wird. Der große Vorteil für beispielsweise insulinpflichtige Patienten, die das tägliche Spritzen als unangenehm empfinden, liegt auf der Hand. Auch bei anderen Patienten kann durch diese Methode sicherlich die Adhärenz verbessert werden.

Demovideo:

http://www.trendsderzukunft.de/mit-jet-injektor-nadelfreie-medikamenten-injektion-nie-wieder-angst-vor-spritzen/2012/05/25/