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GOLD Stadien adé – ein herzliches Willkommen der „multidimensionalen“ Krankheitsanalyse der COPD

Die Beurteilung der COPD im Rahmen der GOLD Stadien wird, wie im Artikel beschrieben, aktualisiert: http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/copd-therapie-nach-risiko-ausrichten.html Die bewährte, 2011 nochmals aktualisierte Einteilung nach GOLD zeigt differentialdiagnostische Grenzen deutlich auf. Die Analyse der Krankheit wird nun angeblich komplexer. Eingeteilt in Gruppen von A- D sollen Patienten unter anderem auch anhand bereits stattgefundener Exazerbationen beurteilt werden. Eine detaillierte Beschreibung der jeweiligen Gruppen findet sich im angehängten Artikel. Therapeutische Methoden wie Rehaprogramme, Impfungen, Nikotinentwöhnungen usw. werden nun verstärkt fokussiert. Anhand einer spezifizierten Diagnose soll damit wohl eine realistischere Einordnung ermöglicht werden. Doch indiziert ein solches System einen erhöhten therapeutischen Erfolg? Eine - im Artikel als „multidimensional“ beschriebene - Analyse einzuführen bedeutet eventuell einen dem Patienten individuell angepassten Therapieprozess und damit idealerweise eine Erhöhung des durchschnittlichen Erfolges. Es ist jedoch nicht so, dass bisher die Patienten ausschließlich entsprechend der jeweiligen GOLD Stadien beurteilt und Exazerbationen außer Acht gelassen wurden. Im Gegenteil, das diagnostische Verfahren ist stets sehr vielschichtig gewesen. Ebenso sind pneumologische Rehas und Motivierungen zur Nikotinentwöhnung bekannte Standards in COPD Therapien. Sind diese neuen Leitlinien demzufolge viel mehr als Motivation und Anregung für behandelnde Ärzte anzusehen anstatt als tatsächliche Neuigkeit, die bahnbrechende Veränderungen mit sich ziehen kann?