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Methadon-Tote- muss das wirklich sein?

Methadon als Heroin-Ersatzstoff wird im Rahmen von Substitutionsprogrammen an Heroinabhängige ausgehändigt, um sie durch eine kontrollierte Abgabe –unter ärztlicher Aufsicht- gesundheitlich, psychisch und sozial zu stabilisieren. Dennoch handelt es sich bei Methadon um eine Droge, die ähnliche schmerzstillende Wirkung wie Heroin hat und ebenfalls bei Langzeiteinnahme abhängig macht.

Nach dem Tod der erst 11-jährigen Chantal aus Hamburg wird die „laxe Abgabe von Methadon und anderen Drogenersatzmitteln“ (Dr. Ingo Rempel, Generalsekretär des Dachverbands substituierender Ärzte Deutschlands (DSÄ)) erneut scharf kritisiert. Strenge Gesetze sollen in der Praxis seit Jahrzehnten gebrochen werden: eine strenge ärztliche Kontrolle findet nicht ausreichend statt, die gesetzlich geregelte sofortige und überwachte Einnahme von Methadon in der Apotheke ist häufig Wunschgedanke und ebenso werden mehr als die erlaubte Einmaldosis den Heroinabhängigen mit nach Hause gegeben. Der Missbrauch und der Weiterverkauf auf dem Schwarzmarkt sind also vorprogrammiert.

Was sollte Ihrer Meinung dagegen vorgenommen werden? Wie kann man vor allem unschuldige Kinder (wie Chantal) davor schützen mit der Ersatzdroge in Kontakt zu kommen? Durch welche weiteren präventiven Maßnahmen könnte man die Probleme des Missbrauchs bekämpfen? Oder würden Sie sich sogar vollends für die Abschaffung von Methadon aussprechen?