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Die "Aufklärungskampagne" gegen vorzeitigen Samenerguss

Man kann recht schwer an den Plakaten und Werbebannern (die offiziell keine sind) vorbeischauen. Auf dem Weg zur Arbeit bin ich in der S-Bahn das erste Mal darauf aufmerksam geworden. Ein Mann gewährt einer etwas betreten schauenden Frau Einblick in seine etwas zu groß geratene Unterhose. Interessant sind vor allem die Reaktionen der Mitfahrenden. Da werden hier und da mal eine, ab und an sogar beide Augenbrauen nach oben gezogen. Viele wenden sich nach einem kurzen Schmunzeln relativ schnell ab und vertiefen sich schnell wieder in ihre Lektüre.

Verwiesen wird auf die Website späterkommen.de. Dieser bin ich nun aus Neugierde gefolgt. Nach längerem Suchen habe ich gut versteckt im Impressum den Namen des Sponsors ausfindig machen können: Berlin Chemie. Rein zufällig natürlich der einzige Hersteller (in Deutschland) für einen Wirkstoff gegen Ejaculatio praecox. Ein verschreibungspflichtiges Medikament (Priligy , Wirkstoff: Dapoxetin ) wird hier also umworben. Nanu, war das nicht eigentlich in Deutschland verboten? Berlin Chemie spricht deswegen auch gerne von einer "Aufklärungskampagne"...

Ist eine solche Kampagne also Ihrer Meinung nach dennoch vertretbar und sinnvoll? Und gerade an die UrologInnen-Kollegen gerichtet: Ist der Ansturm aufgrund EP seit Plakatierung gestiegen?