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Reizdarm adé?

Kürzlich publizierte das ärzteblatt die Zulassung von Linaclotid als Wirkstoff gegen das Reizdarmsyndrom mit Verstopfung. Nach zwei Doppelblindstudien im letzten Jahr ist es zunächst von der US-amerikanischen FDA und nun auch von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA anerkannt worden.

Linaclotid, als erster Guanylatcyclase-C-Agonist, führt in der Darmschleimhaut zur Aktivierung des "cystic fibrosis transmembrane conductance regulators", was den Stuhlgang fördert. Die Wirkung und das Nebenwirkungsprofil scheinen positiv zu sein; die Einführung in Europa als Constella werde nicht mehr lange auf sich warten lassen. Meinen Erfahrungen nach werden die Symptome eines Reizdarmsyndroms oft stressbedingt und durch unbewusste Ernährungsfehler und Bewegungsmangel ausgelöst. Die Nahrungsaufnahme von betroffenen Patienten schriftlich festhalten zu lassen und Empfehlungen wie Sportkurse und autogenes Training führten in vielen Fällen zur erfolgreichen Therapie. Das Vorgehen war nicht immer erfolgreich, der neu zugelassene Wirkstoff scheint jedoch vielversprechend zu sein. Wie gehen Sie bei solchen Fällen bisher vor? Greifen Sie umgehend zur medikamentösen Behandlung und wie sieht diese aus?