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Genkalb Daisy gibt hypoallergene Milch

Nach Dolly kommt nun also Daisy, eine gentechnisch veränderte Kuh, die Milch ohne Beta-Lactoglobulin gibt. Gelungen ist dies mit der sogenannten RNA-Interferenz. Eine Mikro-RNA, die spezifisch an die mRNA des Beta-Lactoglobulin-Gens bindet, verhindert die Translation dieses Proteins am Ribosom. Stammzellen der Kuh wurden mit dieser Mikro-RNA ausgestattet und in einer Leihmutterkuh ausgetragen.

Das Kalb "Daisy" produziert nun tatsächlich hypoallergene Milch. Sie hat allerdings auch keinen Schwanz, ein Zeichen für weitere genetische Ausfälle. Diese Milch darf natürlich nicht ohne weiteres von Allergikern getrunken werden, sondern muss zunächst klinisch getestet werden.

Sollte es zu einer Zulassung kommen, bleibt aber noch fraglich, wer diese dann wirklich konsumieren möchte. Es ist zu bezweifeln, dass unsere Gesellschaft tatsächlich schon bereit ist für gentechnisch veränderte Lebensmittel.

Was meinen Sie, liebe Kollegen, wird so etwas gerade in Deutschland je einen Absatzmarkt bekommen?

LINK:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51882