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Stellungnahme zur radioaktiven Strahlentherapie erwünscht

Die Behandlung von Rheuma und Morbus Bechterew mit radioaktiver Bestrahlung ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Die FASZ thematisiert die radioaktive Therapie und stellt eine Patientin mit Morbus Bechterew vor, die eine Radon-Kur in einem von den acht möglichen Kurorten in Deutschland regelmäßig durchführt. Die Wirkung zeigte sich außerdem positiv auf ihre Nasennebenhöhlenprobleme.

Zur Reduktion von Schmerzmitteln und dem Einstellen der Schmerzen auf ein erträgliches Maß ist diese Therapie durchaus induziert. Zu bedenken bleibt allerdings die Gefahr des erhöhten Krebsrisikos. Eine im Ärzteblatt veröffentlichte Studie belegte, dass Radon 5% der Todesfälle bei Lungenkrebs ausmacht - eine nicht zu vernachlässigende Quote. Leider ist dieses Gebiet wenig erforscht, sodass wir uns nur auf Annahmen stützen können. Beispielsweise die Annahme vom linearen Dosis-Wirkungs-Prinzip ohne Schwellenwert, nach der das Krebsrisiko steigt. Die Vermutung der Stimulation der Krebsabwehr bei niedrig dosierter Strahlentherapie durch eine Reparatur von DNA-Schäden würden einen solchen Schwellenwert dagegen wieder begründen. Hans Jöckel, erfahrener Badearzt in Bad Kreuznach, gibt nach jahrelanger Erfahrung diese Therapie als nebenwirkungsfrei an.

Was halten Sie von einer solchen Therapie? Haben Sie bereits entsprechende Kurorte empfohlen und eventuell durch Patientenberichte auch Rückschlüsse ziehen können? Bei welchen Erkrankungen würden Sie eine radioaktive Therapie noch in Betracht ziehen?