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Katheterablation bei VHF auf dem Vormarsch

In der Ärztezeitung habe ich gerade einen Artikel gelesen, der übe die Erfolge der Katheterablation bei VHF berichtet. http://www.aerztezeitung.de/medizin/article/813468/vorhofflimmern-katheterablation-erfolgskurs.html

Beim "Heart Rhythm 2012" in Boston wurden neue Studiendaten (RAAFT-2, randomisierte Studie, Hamilton/Kanada) vorgestellt, die die Ablationstherapie als eindeutig positiv bewerten. Es handelt sich um eine relativ kleine Studie mit 127 Patienten mit paroxysmalem oder persistierendem Vorhofflimmern. Die Vergleichsgruppe wurde mit Antiarrhythmika (Flecainid und Propafenon) behandelt.

Die Arrhythmie-Rezidive lagen mit 55 % in der Ablationsgruppe sigifikant niederiger als in der Vergleichsgruppe (72 %). In der Antiarrhythmika-Gruppe traten zudem mehr Komplikationen (19,5%) als in der Ablationsgruppe (7,7%) auf. Die relative Risikoreduktion durch die Ablation wird mit 46% angegeben. Mich würde interessieren, ob diese Methode wirklich so erfolgreich ist und ob dafür alle Patientengruppen geeignet sind.

Wenn es sich tatsächlich um eine wirksame Maßnahme handelt, warum wird sie dann so selten praktiziert? Den Patienten bliebe so schließlich eine lebenslange Medikation mit Antikoagulantien erspart (?)