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MS häufiger bei Frauen aufgrund von Unterschied in Bluthirnschranke

Die Prävalenz von Multipler Sklerose (MS) ist bei Frauen deutlich höher als bei Männern. Gegen diese schwere progrediente Nervenerkrankung haben wir leider noch immer nicht viel in der Hand.

Forscher haben jetzt ein Protein als Mitverursacher ausfindig machen können. Dabei handelt es sich um das Rezeptorprotein „S1PR2“, welches Immunzellen als Andockstelle dient und sie durch die Bluthirnschranke schleust. Da Frauen dieses Protein stärker exprimieren als Männer, gelangen im weiblichen Organismus auch mehr Immunzellen in das Gehirn, was die Entzündung des zentralen Nervensystems vorantreibt. Diese Erkenntnis bringt uns zumindest einen Schritt weiter bei der Entschlüsselung der Pathomechanismen der MS.

Vielleicht lassen sich aus diesem Zusammenhang auch schon bald neue Medikamente ableiten. Jedenfalls stellt die MS wohl einen Fall dar, in dem Gender-spezifisch therapiert werden muss. Jetzt heißt es erst einmal die nächsten Studien abwarten.

Quelle: http://www.netdoktor.de/News/Multiple-Sklerose-Warum-Fra-1138251.html