esanum is an online network for approved doctors

esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

esanum est un réseau social pour les médecins. Rejoignez la communauté et partagez votre expérience avec vos confrères. Actualités santé, comptes-rendus d'études scientifiques et congrès médicaux : retrouvez toute l'actualité de votre spécialité médicale sur esanum.

Debatte: Entkriminalisierung von Drogen?

In der Presse immer wieder thematisiert, beschäftigte sich nun auch das ärzteblatt mit der Frage über die Entkriminalisierung von Drogen.

Das Betäubungsmittelgesetz sei verantwortlich für die zunehmende Kriminalisierung und die Verdrängung von Drogen auf den Schwarzmarkt. Unter diesen Bedingungen seien Prävention und Jugendschutz kaum möglich. Gesundheitliche Schäden und Todesfälle seien die Folgen der kriminalisierten Drogenpolitik, da ungeregelte Dosierungen und die Verbreitung von verschmutzten Spritzen gefördert werden. Von den Grünen und Linken sei eine Entkriminalisierung angestrebt. Strafrechter Böllinger grenzt den Begriff deutlich von dem der "Legalisierung" ab.

Angesichts der Auswirkungen der aktuellen Rechtslage ist eine Veränderung unbedingt notwendig. Die Kriminalisierung von Drogen bringt offensichtlich keine Erfolge zur Eindämmung, Konsumierende werden davon nicht zurückgehalten.

Im Gegenteil: durch illegalen Konsum werden die Bedingungen zum Todesurteil der Betroffenen. Demnach sollte laut Harald Terpe, drogen- und suchtpolitischem Sprecher von Bündnis 90/ Die Grünen, die Behandlung von Süchtigen, die sogenannte Resozialisierung im Fokus stehen. Nur so könne der Konsum effektiv gesenkt werden. In Portugal beispielsweise wurden damit bereits Erfolge erzielt.

Liebe Kollegen, was sagen Sie? Warum nicht auch bei uns?