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Simulation in der Medizin

Gemäß dem kürzlich erschienenen Buch "Simulation in der Medizin" von Michael St. Pierre und Gregor Breuer aus dem Simulations- und Trainingszentrum der Anästhesiologischen Klinik der Uniklinik Erlangen soll die Behandlung von Patienten zukünftig nur durch einen Arzt möglich sein, der die entsprechende Maßnahme bereits in der Simulation erlernen konnte. Es werden ein Einblick in die Möglichkeiten der Simulation und Praxisbeispiele verschiedener Fachrichtungen gegeben, wobei vor allem der geschichtliche Rückblick die Bedeutung der Simulation untermauert.

Mehr als 300 Millionen Menschen erlernten zum Beispiel mithilfe der Resusci-Anne die kardiopulmonale Reanimation. Sie gilt somit als erfolgreichster "Low-Fidelity"-Simulator der Geschichte und wurde im Laufe der Zeit mit neuen Features ausgestattet, sodass Vitalparameter gesteuert und vielfältige Situationen simuliert und geübt werden können.

Sogar im Anatomieunterricht hält die Simulation Einzug. In der Universität Heidelberg stehen die ersten virtuellen Seziertische für Medizinstudenten zur Verfügung. Auf dem tischgroßen, horizontalen Bildschirm kann die dreidimensionale Darstellung eines Menschen an beliebigen Stellen geschnitten und gedreht werden, so dass Strukturen von allen Seiten begutachtet werden können. Vorerst dient diese Simulation nur als Ergänzung zum Präparieren.

Wie lange wird es dauern bis sich Simulationen in der Aus- und Weiterbildung etablieren, sodass die Zukunftsvision von den Autoren wahr wird und der Eingriff am Patienten erst nach erfolgreicher Simulation am Modell durchgeführt werden darf?