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Refraktärer Status epilepticus

32jähriger bis dahin gesunder Mann mit Symptomen einer viralen Enzephalopathie; Kopfschmerzen, Verwirrung, Fieber. Anamnestisch multiple Moskitostiche bekannt. Behandelt wurde zunächst auf Grundlage einer viralen und bakteriellen Meningoenzephalopathie. Während des Klinikaufenthaltes wurde der geistige Zustand des Patienten immer schlechter. Eine Woche nach Aufnahme traten Krampfanfälle alle 6 bis 8 Stunden auf, schließlich immer häufiger trotz hoher Dosen Antiepileptika. Unter Gabe von Dilantin, Phenobarbital, Keppra, Valproat, Ativan und Trileptal entwickelte der Patient einen Status epilepticus. Schließlich wurde der Patient mit bewährten Propofol-Infusionen behandelt. Sobald die Zufuhr von Propofol verändert wurde, kam es erneut zu Krampfanfällen. Aufgrund eines kontinuierlichen EEG-Monitoring konnte beobachtet werden, dass die Krampfanfälle vom rechten Temporal- und Parietallappen ausgingen. Zur exakten Lokalisation des Krampffokus sollte, bei möglicher chirurgischer Resektion, eine cortikale Ableitung gemacht werden.

Leider wurde der Patient vorher trotz Intervention mit Pressoren zunehmend hypotensiv. Liquor-Kulturen und PCR waren negativ für eine Vielzahl von Viren, Rickettsien, Bakterien, Pilze und Arbuviren, HSV, Enteroviren, West Nile-Virus. Die Serum Mikribiologie Kulturen waren auch negativ.