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Verunsicherung des Patienten

Werte Kollegen,

ich wende ich nun einal an Sie, um zu klären, was man gegen einen Kollegen unternehmen kann, der die fachärztliche Kompetenz in Zweifel zieht und damit den Patienten massiv verunsichert.

Fall: Eine Patienten stellt sich bei mir mit einem schnell wachsenden Tumor an der linken Wange vor. Klinische Verdachtsdiagnose: Keratoakanthom.

Da die Patienten marcumarisiert ist, führe ich eine oberflächliche Kürretage mit Hautnaht durch.

Die Histologie bestätigt die Diagnose, natürlich DD Plattenepithelkarzinom mit keratoakanthomartikem Aspekt. - Komplettexcision empfohlen.

Im Brief an den Hausarzt wird dieser Aspekt dargestellt, auf Grund des schnellen Wachstums ist die Diagnose jedoch eindeutig "Keratoakanthom" - ein nicht-maligner Hauttumor.

Nach meiner Methode: bis auf eine geringe strichförmige Narbe - Erscheinungsfreiheit.

Jetzt meldet sich die Patientin in der Praxis, der Hausarzt sage, es handele sich um einen bösartigen Tumor, den Sie sich in der nächstgelegenen Hautklinik entfernen lassen müsse. - Sie habe zunächst vollständiges Vertrauen gehabt, aber der Hausarzt....

Meine Arzthelferin, die in den Fall involviert ist, fordert jetzt von mir, dass ich einen Brief an den Hausarzt schreibe, indem ich dessen Ignoranz bestätige. - Nach dem Motto: "die armen Patienten".

Macht das Sinn?