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Mobile Stroke Units – effektiv aber teuer

Unter Mobilen Stroke Units (MSU) versteht man Spezial-Rettungswagen mit CT und Laborgeräten für die Schlaganfalldiagnose an Bord. Damit kann bereits auf dem Weg zum Krankenhaus eine Gehirnblutung ausgeschlossen und gegebenenfalls sofort eine Thrombolyse eingeleitet werden.

Im Saarland sind diese Mobile schon eine Weile unterwegs und nun wurde eine Studie in „The Lancet Neuology“ veröffentlicht, die die Ergebnisse zusammenfasst.

http://www.thelancet.com/journals/lanneurol/article/PIIS1474-4422%2812%2970057-1/abstract

Betrachtet wurden 100 Schlaganfallpatienten im Alter von 18-80 Jahren. 53 Patienten wurden in der MSU behandelt. Die durchschnittliche Zeitspanne zwischen Alarm und Therapieentscheidung in dieser Gruppe lag bei 35 Minuten. Die Kontrollgruppe (nur im Krankenhaus behandelte Patienten)

wartete mehr als doppelt so lang (im Schnitt 76 Minuten).

Außerdem konnten 12 Patienten der Testgruppe sofort thrombolysiert werden. Im Normalfall erhalten nur 2-4 Prozent der Schlaganfallpatienten eine Thrombolyse.

Es scheint also ein erfolgversprechendes Konzept zu sein, das Krankhaus zum Patienten zu bringen.

Allerdings kostet ein solcher Spezialrettungswagen je nach Ausstattung zwischen 250.000 und 500.000 Euro.

Was meinen Sie, werden die Mobilen Stroke Units trotz ihrer hohen Kosten in Zukunft flächendeckend einsetzbar sein?