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HIV-Konkurrenz? Aggressiver Gonorrhö-Stamm entdeckt

2011 wurde in Japan bei einer Prostituierten ein antibiotikaresistenter Stamm des Gonorrhö-Bakteriums, H041 entdeckt, welcher angeblich gefährlicher als HIV-Aids werden könnte, da leichter übertragbar, schlechter behandelbar und somit tödlicher. Dieser bestimmte Stamm H041 sei nämlich sehr aggressiv, sodass Infizierte innerhalb weniger Tage in einen lebensbedrohlichen septischen Schock fallen können. Normalerweise sind die bekannten Tripper-Bakterien gut behandelbar. Seitdem wurden Fälle in den USA, v.a. Hawaii und Kalifornien, und Norwegen gemeldet.

Um möglichst schnell ein effektives Mittel für die Bekämpfung von H041 zu entwickeln, forderte das Center for Disease Control and Prevention (CDC) die US-Regierung auf, 50 Millionen Dollar bereit zu stellen. Andernfalls könnte sich H041 zu einer Epidemie entwickeln, die mit AIDS vergleichbar sei.

Da bei einigen Betroffenen die Symptome aber sehr mild sein können und daher unbemerkt bleiben können, ist es umso wichtiger, sich durch Tests und Kondome zu schützen. Die Aufklärung in Schulen und Frauenarztpraxen beschränkt sich allerdings meist auf Schwangerschaftsverhütung, HIV und Chlamydien. Andere sexuell-übertragbare Krankheiten, wie HPV, Syphilis und eben auch Tripper werden allzu oft vergessen, und die Fallzahlen nehmen wieder zu.