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esanum AKTUELL: Langzeitsauerstofftherapie (LTOT) offene Petition - bitte lesen

esanum möchte alle Fach- und Allgemeinärzte, die es angeht auf folgendes Thema hinweisen: die erste Petition zum Thema Langzeitsauerstofftherapie (LTOT, "Ausschreibung von Sauerstoffversorgungen"), erstellt durch die Deutsche SauerstoffLiga LOT e.V. ist online.Ziel ist die Beibehaltung aller bisherigen etablierten Versorgungsformen bei der Langzeit-Sauerstoff-Therapie.

HIER der Link zur Petition.

Mehr Informationen zur Petition:

Mehr als 160.000 Menschen sind derzeit auf eine lebenserhaltende Langzeit-Therapie mit Sauerstoff rund um die Uhr angewiesen. Diese Therapie mit ihren unterschiedlichsten, ärztlich individuell verordneten Versorgungsformen ermöglicht es den Betroffenen, ihre Mobilität zu erhalten und verhindert dadurch den Verlust gesellschaftlicher Einbindung mit all seinen psychosozialen Folgen.Durch die europaweiten Ausschreibungen der gesetzlichen Krankenkassen für die Versorgung der Patienten mit einer Langzeit-Sauerstoff-Therapie ist die Gefahr in Verzug, dass zukünftig durch den Kostendruck auf die Anbieter etablierte Versorgungsformen wegfallen, wie dies auch schon in der Ausschreibung der AOK Rheinland-Hamburg geschehen ist.
Zudem droht, dass durch Ausschreibungen die medizinisch indizierte Versorgung mit einer für den Patienten personalisiert getesteten Sauerstoffquelle nicht mehr verlässlich ausgeführt wird. Der ärztlichen Verordnung mit ihrem bindenden Charakter soll eine Einheitslösung übergestülpt werden, die mit dem Verlust an Mobilität und Qualität in der Gesundheitsversorgung der Betroffenen einhergeht. Das per Grundrecht dem Patienten zugesicherte Recht auf Mobilität wird hierdurch untergraben.

Wir fordern deshalb:

1.
Die bisherigen etablierten Versorgungsformen der Langzeit-Sauerstoff-Therapie mit allen Produkten, wie sie der Hilfsmittelkatalog listen, müssen beibehalten werden.

2.
Die ärztliche und Hilfsmittel Verordnungen müssen für die Krankenkassen bindend sein. Die Art und der Umfang der Verordnung sind nicht verhandelbar und ohne Einschränkung nach Maßgabe der Krankenkassen durch die Leistungserbringer umzusetzen.

3.
Aktuell bereits versorgte Patienten dürfen nur mit deren Zustimmung auf die Versorgung mit anderenProdukten umgestellt werden. Eine Versorgung durch andere Leistungserbringer darf nur bei identischem Leistungsprofil erfolgen.

Die qualifizierte Versorgung von schwer lungenkranken Patienten mit Sauerstoff und deren Mobilität

- hat entscheidenden Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung
- ist ein verbrieftes Recht des Patienten
- darf nicht durch wirtschaftliche Optimierung durch die Kostenträger beschnitten werden

Ausschreibungen durch Krankenkassen müssen alle technisch zugelassenen Verfahren umfassen. Der neutrale, nicht von Kostenträgern bestimmte, Lungenfacharzt hat nach wissenschaftlichen und medizinischenKriterien die individuell richtige Versorgungsart für seinen Patienten auswählen. Das Versorgungsspektrum muss auch Demandsysteme umfassen. Ausschreibungen und Verträge dürfen nicht dazu benutzt werden, von der ärztlich verordneten Versorgungsform abzuweichen und erst im Nachgang durch ein Feststellungsverfahren die benötigte Sauerstoffquelle zu genehmigen.

Den gesamten Petitionstext finden Sie unter www.sauerstoffliga.de