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Die Forschung hinter den Kulissen

Nicht genug, dass aufgrund diverser gefälschter Dissertationen die akademische Laufbahn in starke Kritik geriet. Nun ist auch die Forschung dran. Wie der New Scientist ( Nr. 17, 19. April 2013) berichtete, besitzen Forschungsergebnisse nicht selten durch statistische Fehler absolut keine Aussagekraft. Teilweise besäßen Studien eine statistische Teststärke von nur 21% und weniger.

Ohne korrekte statistische Vorgehensweise und mit dem Druck, Publikationen abzuliefern, werden Hypothesen vorschnell zu Erkenntnissen und als Ergebnisse veröffentlicht. Der Statistiker Walter Krämer von der Technischen Universität Dortmund warnt vor dem leichtfertigen Umgang mit dem Wort "signifikant", das den Zufall weitestgehend ausschließt und eine Erkenntnis beschreibt.

Im schlimmsten Fall können solche Statistiken tatsächlich Todesfolgen haben, wenn sie beispielsweise als Basis für medizinische Therapien genommen werden. Im Artikel wird darauf hingewiesen, dass Publikationen zunächst doppelblind geprüft werden sollten, um eine Qualitätssicherung zu gewährleisten.

Was halten Sie von dieser skandalösen Nachricht? Sie sollte uns zumindest daran erinnern, zunächst grundsätzlich mit kritischem Blick an solche Veröffentlichungen heranzugehen. Sind die Glaubwürdigkeit und das Ansehen der Forschung nun ernsthaft gefährdet?