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In vino sanus?

Ein angepasster, reduzierter Alkoholkonsum als positiver Effekt zur Risikosenkung von Herz- Kreislauf- Erkrankungen ist eine durchaus verbreitete Empfehlung in der Medizin.

Laut eines aktuellen Artikels des ärzteblatts haben Wissenschaftler der University of Pennsylvania diesen Zusammenhang nicht bestätigen können. Die Studienergebnisse wiesen darauf hin, dass das Risiko bei niedrigem Alkoholkonsum geringer sei.

Angesichts diverser Faktoren, die das Risiko beeinflussen, ist die (Un-) Abhängigkeit allerdings schwierig zu belegen. Die Arbeitsgruppe untersuchte Patienten mit ähnlichen Lebensstilen, darunter eine Gruppe von Menschen mit einer genetischen Normvariante im Alkoholdehydrogenase-Gen (ADH1B), die dadurch geringere Mengen von Alkohol verträgt. Aufgrund dieser Variante neigen die Menschen eher zu geringerem Alkoholkonsum oder gar totaler Abstinenz.

Insgesamt war das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen, das Non- HDL Cholesterin und das Gewicht in der Gruppe der Variantenträger durchschnittlich niedriger. Dementsprechend gibt die Arbeitsgruppe eine Abstinenz als vorteilhaft an, da von den Lebensgewohnheiten nur der Alkoholkonsum einen Einfluss auf die genetische Variante habe.

Es gibt einige Kollegen, die ihren Patienten standardisiert dazu raten, täglich ein bis zwei Gläser Wein zu konsumieren. Wie stehen Sie zur Thematik?