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Das Dilemma zwischen Rheumatologen und Hausärzten

Sehr häufig werden falsche Patienten zum Rheumatologen überwiesen und die richtigen zu spät. Auch gibt es zu wenig Rheumatologen und dadurch entstehende Versorgungsengpässe. Gerade in der Rheumatologie ist Zeit ein entscheidender Faktor. Somit ist wichtiger als selektives medizinisches Wissen häufig das richtige Management. Um dieses Problem zu lösen, hat der Berufsverband Deutscher Rheumatologen gemeinsam mit dem Hausärzteverband die „Versorgungslandschaft Rheuma“ ins Leben gerufen. Hierbei sollen Rheumatologen, Hausärzte und stationäre rheumatologische Einrichtungen strukturiert miteinander kooperieren, um optimale, effiziente und vor allem leitlinien-gerechte Versorgung von Rheuma-Patienten auf jeder Versorgungsebene zu ermöglichen. Hierbei stellt der Hausarzt die Verdachtsdiagnose basierend auf dem Gelenkstatus, der Schmerzbefragung und Labortests. Innerhalb von maximal 14 Tagen soll der Patient nun einen Termin beim Rheumatologen bekommen - in dringenden Fällen sogar sofort. Der Rheumatologe sichert dann die Diagnose, legt Therapie und Zielwerte fest. Im Anschluss findet ein Konsil mit dem Hausarzt statt, bei dem das Therapieregime sowie der Kontrollrhythmus beim Rheumatologen besprochen werden. Der Hausarzt soll dann den Therapieverlauf überwachen. Es gibt klare Regeln, die festlegen, in welchem Fall der Hausarzt an den Facharzt überweisen muss. Mindestens einmal jährlich ist eine Facharztkonsultation obligat. Anfang des Jahres wurden die Überlegungen zur „Versorgungslandschaft Rheuma“ erstmals öffentlich gemacht. Doch was ist bisher geschehen? Ist das wirklich eine Verbesserung oder nur eine Ver-Bürokratisierung der Problematik? Quellen: http://news.doccheck.com/de/8816/bessere-versorgung-von-rheumapatienten-durch-kooperation-mit-hausarzten/