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Psychische Störungen auf Platz 1 der Krankenhausdiagnosen

Liebe Kollegen, Ich wollte nur mal drauf aufmerksam machen. Steht dahinter das ewige Problem mit der Satistik oder eine gesellschaftliche Tendenz, die eine bestimmte Entwicklung wiederspiegelt? Was denken Sie? GEK-Report: Psychische Störungen auf Platz 1 der Krankenhausdiagnosen Montag, 14. Juli 2008 Berlin – Erstmals haben Akutkrankenhäuser für beide Geschlechter mehr Behandlungstage unter der Diagnose „psychische Störung“ verzeichnet als für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das geht aus dem "Report akut-stationäre Versorgung 2008" der Gmünder Ersatzkasse (GEK) hervor, den das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG) am Montag in Berlin vorstellte. Der Bericht bezieht die Daten von 1,9 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung ein und ist damit repräsentativ. Der Erhebung zufolge ist die Verweildauer weiter gesunken, und zwar auf 8,8 Tage. 1990 lag sie noch bei 13,4 Tagen. Dagegen sind die Fallzahlen weiter gestiegen. Es kam 2007 zu 179 Krankenhausfällen je 1.000 Versicherte (2006: 175). Mit Blick auf die steigende Bedeutung psychischer Erkrankungen kündigte der GEK-Vorstandsvorsitzende Rolf-Ulrich Schlenker konkrete Maßnahmen an. Die Krankenkasse wolle ihr psychiatrisches Fallmanagement für stationär eingewiesene Patienten ausbauen und künftig mit Versorgungsnetzwerken zusammenarbeiten. Solche Versorgungsnetzwerke sollten bereits vor einer Krankenhauseinweisung zum Zuge kommen, beispielsweise durch die Erleichterung des Zugangs zur Psychotherapie oder zu ambulanten psychiatrischen Behandlungen. Darüber hinaus sollten sie die Patienten bei der ambulanten oder teilstationären Nachbehandlung betreuen. „Wir sind bereits mit dem POLIKUM in Berlin und mit einem Ärztenetzwerk in Hamburg im Gespräch“, so Schlenker.(.....) © MM/aerzteblatt.de