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Hypothermie nach kardiopulmonaler Reanimation - Welche Methode?

Während meiner Intensivmedizinzeit (im Rahmen der Facharztausbildung) war ich 2005 auf einem Kongress für Intensivmedizin in Wien. Natürlich war dort eines der großen und aktuellsten Themen die Hypothermie nach Reanimation. In dem kleinen städtischen Haus, in dem ich damals arbeitete, war man - auch technisch - noch nicht soweit diese (meines Erachtens wegweisende) Behandlungsmethode einzusetzen. Ich erinnere mich jedoch noch, wie die Aussteller auf dem Wiener Kongress verschiedenste Methoden zur Kühlung vorstellten: Kühlmatrazen, intravasale Methoden, etc. Neben den Art der Kühlung war auch die Dauer und Tiefe der therapeutischen Hypothermie noch umstritten. Vor kurzem habe ich nun zufällig einen Fachartikel in einer Thieme Zeitschrift gelesen, in der die Hypothermieerfahrung norddeutscher Krankenhäuser untersucht wurde. Das Fazit war hier: 1. Die milde Hypothermie wird von mehreren Fachgesellschaften für die Postreanimationstherapie ausdrücklich empfohlen. 2. In 32 von 46 befragten norddeutschen Kliniken spielt die therapeutische Kühlung keine Rolle. Skepsis und zu geringer Informationsstand über die Methode scheinen zu den Hauptgründen zu zählen. 3. Das Interesse am Thema ist dennoch groß. Kliniken, die bereits therapeutisch kühlen, haben gute Erfolge und entsprechend motivierte Mitarbeiter. Da ich momentan leider nicht mehr so nahe an der Intensivmedizin bin, würde mich brennend die Erfahrung der intensivmedizinischen / anästhesiologischen Kollegen interessieren: Haben Sie Erfahrung mit der Hypothermie? Welche Methoden verwenden Sie? Wie gehen Sie vor? Ich warte gespannt auf Ihre Antwort!