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Die Frankenstein-Mücke gegen Malaria

Die zunehmenden Zahlen an Infektionen mit Tropenerkrankungen, welche durch Insekten übertragen werden beunruhigen weltweit Gesundheitsorganisationen. Allen voran ist hierbei die Malaria mit weltweit ca. 200 Millionen Infizierten v.a. in Tropenländern von entscheidender Bedeutung. Ein aktuelles Problem sind die immer häufiger auftretenden resistenten Stämme der Anophelesmücken, welche die Erkrankung übertragen.

Ein bereits seit 2007 verfolgter Ansatz, die Malaria einzudämmen, wird nun intensiver als je zuvor wissenschaftlich bearbeitet: der Einsatz transgener Anophelesmücken. Grundlage ist die Überlegung, männliche Individuen durch Bestrahlung oder genetische Manipulation so zu verändern, dass deren Nachkommen durch Autosynthese eines tödlichen Proteins sich selbst vergiften bzw. in einem anderen Ansatz zeugungsunfähig werden. Biotechnologische Unternehmen sind derzeit dabei, in Feldversuchen solche Mückenstämme auszusetzen und deren Wirkung zu untersuchen.

Vorbehalte bestehen vor allem hinsichtlich der fraglichen Auswirkung der genmanipulierten Tiere auf das restliche Tierreich und natürlich den Menschen.

Was denken Sie zu solchen Therapieverfahren? Haben Sie Erfahrungen im Rahmen von Reiseberatungen o.ä. hinsichtlich zunehmender Malariaresistenzen gemacht?