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Leberhormon möglicherweise neues Antidiabetikum?

Bei Typ II-Diabetikern geht der Körper die gesteigerte Insulinresistenz bis zu einem gewissen Grad mit einer vermehrten Insulinproduktion an. Dabei steigern die β-Zellen im Pankreas nicht nur die Produktionsrate, sondern werden sogar vermehrt. Im Mausmodell konnte nun gezeigt werden, dass ein Hormon aus der Leber die Proliferation der Pankreaszellen antreibt. Am Harvard Stem Cell Institute in Cambridge/Massachusetts ist die Gruppe um Peng Yi auf ein bisher unentdeckt gebliebenes Hormon gestoßen, welches sowohl in der Leber als auch im Fettgewebe gebildet wird. Betatrophin haben sie es getauft, da es die Proliferation der pankreatischen β-Zellen stimuliert. Eine Woche nach der Injektion in diabetische Mäuse, haben sich die β-Zellen um das Dreißigfache vermehrt und somit den Blutzuckerspiegel senken können. Auch beim Menschen konnte dieses Hormon nachgewiesen werden. Bei Typ II Diabetikern könnte mit Betatrophin der Insulinbedarf vermindert werden, außerdem bestünde bei Typ I Diabetikern, die zumindest noch über eine geringe Anzahl an β-Zellen verfügen, die Hoffnung, damit die β-Zellen wieder zu regenerieren.