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Bayerische Hausärzte diskutieren Rückgabe der Kassenzulassungen

Sehr geehrte Kollegen,

Es wurde öffentlich auf die schlechten Arbeitsbedingungen und die unangemessene Bezahlung der Ärzte bereits mit 50 Cent für jeden Toilettengang reagiert http://www.esanum.de/fragendetail/1656.

Wie gestern im Ärzteblatt zu lesen war, diskutieren bayerische Hausärzte jetzt über die Rückgabe der Kassenzulassung. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=31240

Wie empfinden Sie diesen Schritt? Sollten alle niedergelassenen Ärzte zu solchen Maßnahmen greifen, um auf die schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen?

Oder empfinden sie dies nur als eine leere Drohung ohne wirkliche Konsequenz?

Bayerische Hausärzte haben sich am Mittwoch in Nürnberg zu einer Diskussion über die kollektive Rückgabe ihrer Kassenzulassungen versammelt. Nach Angaben einer Sprecherin des Bayerischen Hausärzteverbandes beteiligten sich „mindestens 4.000" Allgemeinmediziner an der Versammlung.

Der BHÄV-Vorsitzende Wolfgang Hoppenthaller hatte die rund 7.000 Mitglieder des Verbandes zu der Rückgabe ihrer Zulassungen zum 1. Juli an die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns aufgerufen, um gegen die aus Sicht der Ärzte schlechten Arbeitsbedingungen sowie die unzureichende Bezahlung zu protestieren. Ein Ergebnis der Abstimmung ist in den kommenden Tagen zu erwarten.

Die BHÄV will künftig direkt mit den Krankenkassen eigene Verträge aushandeln, anstatt über die KVB, die sich bislang um die Abrechnung zwischen Hausärzten und Krankenkassen kümmert. Die angedrohte Rückgabe der Kassenzulassungen dient dabei als Druckmittel, da nach BHÄV-Angaben ein Notstand in der medizinischen Versorgung entsteht, wenn 70 Prozent der Verbandsmitglieder dem Aufruf folgen. Erst bei Erreichen dieser Quote will Hoppenthaller die Mitgliedschaften bei der KVB aufkündigen. Krankenkassen und KVB kritisieren das Vorhaben, da sie ein Abrechnungschaos und steigende Kosten für die Patienten befürchten.