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Dem Alzheimer vorbeugen- in Island wird’s möglich

Genforschungen haben in Island aufgrund der ungewöhnlichen genetischen Nähe der Bewohner untereinander, die geographisch und geschichtlich bedingt ist, einen besonderen Stellenwert.

Kári Stefánsson, ausgebildeter Neurologe, gelang nun mit seiner Firma DeCode Genetics – nach jahrelangen finanziellen und ethischen Kämpfen- der Durchbruch: entsprechend des untersuchten Erbgutes der isländischen Studienteilnehmer fand sich eine seltene Mutation, die das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, signifikant verringert. Diese Neuigkeit publizierte die FAZ passend zur in diesen Tagen in Vancouver stattfindenden Alzheimerkonferenz.

Die konkrete Feststellung ist, dass die Aminosäure Threonin an Position 673 der Aminosäurekette des Amyloid- Vorläufer-Proteins (APP) die Produktion von Amyloid-β hemmt und damit die Zerstörung der Neuronen im Gehirn der Patienten verringert. Alanin an dieser Stelle erhöhe das Risiko um das Fünffache. Mit Medikamenten zur Verminderung der Amyloid-β Konzentration könnte man also bei rechtzeitiger Anwendung die Wahrscheinlichkeit einer Alzheimer Erkrankung reduzieren- ähnlich der cholesterinsenkenden Wirkstoffe zur Vorbeugung kardiologischer Erkrankungen.

Eine solche vorbeugende Maßnahme ist ein wirklicher Fortschritt auf diesem Gebiet. Stefánssons Vorschlag ist, nach der Entwicklung wirksamer Stoffe, diese direkt dem Trinkwasser hinzuzufügen. Was halten Sie von der Idee?