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Influenzaschnelltest vermindert Antibiotikaeinsatz

Wissenschaftler der University of Utah haben die Auswirkungen eines solchen Tests auf die Verordnung von Antibiotika und Virostatika untersucht. Das Ergebnis: In der Patientengruppe, die den Schnelltest erhielt, wurden nur halb so viele Antibiotika verschrieben (11 versus 23 Prozent), während die Einleitung einer antiviralen Therapie fast dreimal häufiger erfolgte (19 versus 56 Prozent).

Wir erinnern uns, dass es heißt, dass der Influenzaschnelltest mit einem Münzwurf verglichen werden kann. Nur 50 Prozent der positiven Patienten könne detektiert werden, sodass der Test eigentlich keine Wertigkeit habe.

Interessant, dass vermehrt antivirale Medikamente gegeben wurden. Aber haben diese denn auch wirklich einen Effekt auf die Dauer oder Schwere der Influenza? Mit dieser Frage lässt uns die Studie leider allein zurück.

Daher die Frage an die Kollegen: Erzielen Neuramidasehemmer im Zusammenhang mit der Influenza überhaupt eine Wirkung? Gibt es hier Studien oder Erfahrungswerte? Wie oft verschreiben Sie diese?

Link zur Veröffentlichung:

http://jpids.oxfordjournals.org/content/early/2013/10/31/jpids.pit071