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HES-Präparate in der Kritik

Es ist nicht das erste Mal, dass Hydroxyethylstärke (HES) unter Kritik steht. Dieses künstlich hergestellte Polymer wird vorwiegend als Blutplasmaersatzstoff verwendet. Besonders gern wird es septischen Patienten verabreicht.

Nun wurde eine Studie im New England Journal of Medicine veröffentlicht, die die Bedenken an HES zu verhärten scheint.

http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1204242

In diese randomisierte Studie wurden 804 Sepsispatienten einbezogen. Eine Gruppe erhielt HES und die Kontrollgruppe Ringer-Acetat. 90 Tage nach der Medikation waren in der HES-Gruppe 51% verstorben, in der Ringer-Acetat-Gruppe 43%. Eine Nierenersatztherapie war bei 22% der HES-Gruppe nötig, jedoch nur bei 16% der Ringer-Acetat-Gruppe. Auch in der Anzahl der Blutungen schnitt HES schlechter ab (10%) als Ringer-Acetat (6%). Der HES-Hersteller Fresenius hat sich laut Spiegel Online auch schon bei den Autoren der Studie "gemeldet"... Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) prüft zur Zeit diese Studienergebnisse.

Liebe Kollegen, wie gehen Sie mit solchen Studienergebnissen um? Bedeutet das für Sie, dass sie HES-Infusionen vom Behandlungsplan verbannen?