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Zunehmendes Klinikproblem: Sprachkenntnisse ausländischer Kollegen oft unzureichend

Der Anteil ausländischer Ärzte in den Kliniken der Bundesrepublik steigt immer weiter an. Exemplarisch sei hier der Vorstandsbericht der Ärztekammer Westfalen-Lippe genannt – von 42.172 Kammerangehörigen sind etwa 5.673 aus dem Ausland zugewanderte Ärzte, davon sind über 4000 in Krankenhäusern tätig. Damit ist fast jeder vierte Klinikarzt aus dem Ausland.

Bei den seit 2014 in NRW vorgeschriebenen Sprachtests fielen jedoch nahezu 40 % der Kollegen und Kolleginnen durch. Ich halte es für unzumutbar, Ärzte mit unzureichenden Sprachtestergebnissen praktizieren zu lassen. Die Versorgung der Patienten wird dadurch erheblich gefährdet.

Gerade kürzlich habe ich eine Patientin im Dienst gesehen, die von einem ausländischen Kollegen (mit wirklich schlechten Sprachkenntnissen) betreut wird, die erheblich kardial dekompensiert war und völlig ungeeignete Medis in ihrer Liste hatte und wichtige Vorerkrankungen vom Kollegen nicht erfasst wurden… Ich habe die Patientin dann nochmal gründlich aufgenommen und die Medikation angepasst – was ehrlich gesagt, nicht die Aufgabe des Diensthabenden sein sollte!

Was meinen Sie dazu? Macht man sich mit solchen Aussagen zur Angriffsfläche für Rassismusvorwürfe?