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Über die Wortgewalt von Krebs

Wir sind mittlerweile mithilfe von diversen Frühscreeningverfahren in der Lage ein ganz neues Spektrum von Krebserkrankungen zu identifizieren. Darunter finden sich auch solche, die für den Patienten im Normalfall nicht lebensbedrohlich sind oder ihn sogar in keiner Form in seiner Lebensqualität beeinträchtigen. Bezeichnet der Mediziner solch eine Geschwulst oder Krebsvorstufe vor dem Patienten als Krebs, so werden die meisten Betroffenen dennoch von dieser Gefahr befreit werden wollen. In den Köpfen der Bevölkerung ist und bleibt Krebs und auch dessen Vorstufen eine existenzielle Bedrohung. Mit den aus diesem Sachverhalt resultierenden Überbehandlungen beschäftigt sich eine Veröffentlichung in JAMA: http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1722196 Diskutiert werden unter anderem Neologien im Bereich der Onkologie, sodass in Zukunft Vorstufen klar von bösartigen und behandlungsbedürftigen Tumoren abgegrenzt werden können. Dies soll vor allem so geschehen, dass auch der Patient ein besseres Verständnis von seiner Erkrankung erhält und besser über mögliche Therapieoptionen entscheiden kann. Wertes Kollegium, wie schätzen Sie dieses Problem ein? Viele Ärzte haben sicherlich nicht die Intention ihren Patienten einer Überbehandlung auszusetzen, wissen aber leider nicht, wie Sie ihrem Patienten die Diagnose einer Krebsvorstufe vermitteln sollen. Wie gehen Sie eine solche Situation an? Ist es nicht Zeit für neues Vokabular in der Onkologie, das auch vom Patienten selbst verstanden wird?