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Ethische Grenzen der Schwangerschaftsinduktion

Sehr geehrte Kollegen,

wie derzeit der internationalen Presse zu entnehmen ist, hat in Schweden ein 10-köpfiges Chirurgenteam zwei Frauen die Uteri ihrer Mütter transplantiert. Als Grund sind in einem Fall eine Uterusaplasie bzw. ein Z.n. Hysterektomie angegeben. Ziel des Verfahrens soll sein mittels Hormontherapie eine gebärfähige Uterusschleimhaut aufbauen zu können und dort dann mittels IVF befruchtete Eizellen zu implantieren.

Mich hat diese Meldung dazu angeregt hier einmal in die Runde zu fragen, wie Ihre Meinungen zum Thema Schwangerschaftsinduktion und deren Grenzen sind. Es ist ja nun so, dass mittlerweile massenhaft Frauen mittels IVF bzw. ICSI zu einer Schwangerschaft verholfen wird – diese Methode also etabliert ist. Nun ist ein weiterer und noch invasiverer Schritt getan worden, Menschen, die per se keine Schwangerschaft austragen können, zu einer solchen zu verhelfen. Ich frage mich, ob es nicht gewissermaßen konstitutionell bzw. partnerschaftsbedingte Ursachen gibt, die eine Frau nicht schwanger werden lassen und ob es nicht hinsichtlich Risiko einer Behinderung etc. auch sinnvoll sein kann, dies dabei zu belassen?

Mein Eindruck wird durch einige Fälle in meinem persönlichen Umfeld subjektiv beeinflusst, in denen es nach invasiven Befruchtungsversuchen zu Fehlbildungen und Schwangerschaftsabbrüchen kam.