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Appetithemmende Wirkung von BNP

Eine aktuelle randomisierte, kontrollierte Studie ( http://diabetes.diabetesjournals.org/content/early/2012/06/12/db11-1466.abstract ) untersuchte den Zusammenhang von BNP (B-Typ natriuretisches Peptid) und appetitregulierenden Hormonen sowie dem subjektiven Hungergefühl an gesunden Probanden. Eine intravenöse Verabreichung von BNP ging mit einem erniedrigten Spiegel des appetitanregenden Hormons Ghrelin einher.

Auch die subjektive Bewertung des Hungergefühls zeigte sich deutlich geringer als in der Placebo-Gruppe. Bei Patienten, die an einer Herzinsuffizienz leiden, wird BNP vermehrt ausgeschüttet, um die Herzarbeit zu unterstützen. Es werden Natrium und Wasser vermehrt über die Niere ausgeschieden und die Gefäße erweitert. Der mit der Herzinsuffizienz einhergehende Gewichtsverlust und der Appetitmangel können nun auch mit der vorliegenden Erkenntnis erklärt werden und sollen wahrscheinlich auch zur Erleichterung der Herzarbeit beitragen. Das Wissen über die vorliegende "Herz-Bauch-Hirn-Achse" kann zukünftig für weitere Therapieansätze beispielsweise im Rahmen kardiovaskulärer Erkrankungen und Adipositas genutzt werden.

Wie eindrucksvoll hat sich für Sie bisher der Zusammenhang von Herzinsuffizienz und Gewichtsverlust in der Praxis gezeigt und wie haben Sie versucht zu therapieren? Ist die neue Erkenntnis eine Errungenschaft im Hinblick auf die Therapie von Adipositas oder wird damit eine neue Diätwelle geschürt?